Waldfeucht-Haaren: Neues Kreuz feierlich eingesegnet

Waldfeucht-Haaren: Neues Kreuz feierlich eingesegnet

„Es ist ein besonderer Ort des Verweilens, an dem man Gott empfehlend durch Sr. Emilie Schneider seine Anliegen vorbringen kann“, sagte Pfarrer Heinz-Wilhelm Vollberg anlässlich der Einsegnung des neuen Kreuzes auf dem Sr.-Emilie-Schneider-Platz in Haaren.

Im Anschluss an das feierliche Kirmeshochamt, das die Haarener St.-Johannes-Schützen in Anlehnung an die Übertragung der Reliquien des heiligen Johannes des Täufers an der alten St.-Jans-Klus begingen, fanden sich die Ortsvereine, die Emilienfreunde und eine Delegation der Ordensgemeinschaft der Schwestern vom heiligen Kreuz mit der Oberin Sr. Gisela Maria unter Beteiligung der Ortsbevölkerung am Sr.-Emilie-Schneider-Platz zur Einsegnung des neuen Kreuzes ein.

Für Bedürftige eingesetzt

Das Kreuz ist eine handwerkliche Schnitzarbeit aus Oberammergau aus dem Jahre 1933 und wurde durch das Bocketer Stifterehepaar Georg und Sofia Cleven der 1820 in Haaren geborenen Ordensschwester Emilie Schneider gewidmet, die im 19. Jahrhundert in der Düsseldorfer Altstadt caritativ für die Bedürftigen wirkte und, wie es heißt, zugleich auch die Gnade mystischer Erfahrungen machen durfte.

Bei der Errichtung dieses Kleinodes wirkten Hubert Jöris aus Kirchhoven, der die Granitgrundplatte zur Verfügung stellte, sowie die Haarener Hans Esser, Peter Mans, Reiner Mans und Ivan Sitar, Hans Schröder und der bisherige stellvertretende Bürgermeister Peter Roggenkämper als besonderer Initiator mit herausragendem Engagement mit.

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