Erkelenz: Neue Intermediate Care Station im Hermann-Josef-Krankenhaus

Erkelenz: Neue Intermediate Care Station im Hermann-Josef-Krankenhaus

Das Hermann-Josef-Krankenhaus hat rund 180.000 Euro investiert, um eine Intermediate Care Station (IMC) zu schaffen. Seit Anfang Januar gibt es die neue Abteilung, in der acht Bettenplätze für die intensive Überwachung von Patienten bereitstehen. Genutzt wird sie von der Kardiologie und der Geriatrie.

In der Kardiologie ist die neuen Station besonders für Patienten mit Herzrythmusstörung gedacht. Sie bedürfen einer engmaschigen Überwachung, wie sie sonst auf der Intensivstation geboten würde. Ein Bedarf nach intensiver Pflege besteht jedoch nicht, weshalb die Auslagerung des Monitoring möglich ist. Diesem Bedarf wird die neue IMC-Station gerecht.

Im Bereich der Geriatrie steht der Schlaganfall als häufigste Ursache eines intensiven Betreuungsbedarfs im Vordergrund. Die Folgen einer Durchblutungsstörung im Hirn müssen gemindert oder verhindert werden. Auch hier greift die IMC-Station mit ihrer Möglichkeit der intensiven und engmaschigen Überwachung.

Durch die Möglichkeiten der schnellen und interdisziplinären Hilfe hätten sich die Chancen für Schlaganfallpatienten in der Region erheblich verbessert, betonte Verwaltungsdirektor Wolfgang Salz. Die beiden leitenden Ärzte, Chefarzt Dr. Klaus-Dieter Winter und Chefarzt Dr. Christian Isensee, haben die Station gemeinsam geplant und nach ihren Bedürfnissen entwickelt. Die Kooperation ihrer beiden Abteilungen soll ausgebaut werden.