Langerwehe: Mit Softairwaffe ins Auge getroffen

Langerwehe: Mit Softairwaffe ins Auge getroffen

Es blieb nicht nur bei der Anzeige wegen möglichen Verstoßes gegen das Waffengesetz: Durch das Hantieren mit einer Softair-Waffe hat am Freitagnachmittag ein 15-jähriger Junge aus Langerwehe eine schwere Augenverletzung erlitten.

Gegen 16.30 Uhr war laut Poliziebericht eine Streifenwagenbesatzung zum Meroder Wald gerufen worden, weil dort angeblich einem Junge eine Kugel im Auge stecken sollte.

In der Laufenburgstraße trafen die Polizisten auf sieben Personen im Alter von 13 bis 15 Jahren aus Langerwehe, Inden und Niederzier. Der verletzte Junge aus Langerwehe war zu diesem Zeitpunkt bereits mit dem Rettungswagen auf dem Weg ins Krankenhaus nach Aachen.

Die Beamten ermittelten, dass die Jugendlichen sich im angrenzenden Waldgebiet mit nicht zugelassenen Softairwaffen aus kurzer Distanz beschossen hatten. Zum Schutz trugen sie Motorradhelme.

Allerdings bemerkte ein 15-Jähriger aus Langerwehe zu spät, dass ein gleichaltriger Junge das Visier seines Helmes hochgeschoben hatte. Ein Schuss traf ihn ins Auge und verletzte den Jungen schwer.

Die Waffen der Jugendlichen wurden sichergestellt. Die Ermittlungen, unter anderem auch zur Herkunft der Waffen, laufen.

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