Mönchengladbach/Erkelenz: Mit Gaspistole Tankstelle überfallen: Täter verurteilt

Mönchengladbach/Erkelenz: Mit Gaspistole Tankstelle überfallen: Täter verurteilt

Für besonders schweren Raub und besonders schwere räuberische Erpressung muss der 20-jährige Ahmed T. für drei Jahre ins Gefängnis, der auch in Erkelenz eine Straftat. Dieses Urteil hat das Landgericht Mönchengladbach gefällt.

Es geht um zwei Überfälle. Einer hat am 19. November 2011 in Jüchen stattgefunden. T. war damals gemeinsam mit vier anderen Männern vorgegangen.

Er und ein Komplize hatten Sturmhauben besorgt, zwei andere Männer die Tankstelle ausgekundschaftet, mit einem Komplizen ging T. schließlich gegen 20.40 Uhr hinein.

Der Komplize blieb mit einem Messer bewaffnet an der Eingangstür stehen, T. ging - ebenfalls mit einem Messer bewaffnet - auf die Kassiererin zu und forderte Geld aus der Kasse. Weil das elektronische System das nicht zuließ, erklärte die Kassiererin aus Angst, dass in einem hinteren Raum noch Geld liege.

Die so erbeuteten 200 Euro teilten sich die insgesamt fünf Männer, die an der Tat beteiligt waren.

Am 28. Dezember 2011 war T. wieder unterwegs - mit drei Komplizen. Diesmal ging es zu einer Esso-Tankstelle an der Kölner Straße in Erkelenz. Ein Komplize hatte diesmal eine ungeladene Gaspistole dabei, T. ein etwa 30 Zentimeter langes Messer.

Beide bedrohten den Kassierer, der die Kasse öffnete. Drei Männer bekamen jeweils 120 Euro, ein vierter, der als Fahrer fungiert hatte, eine kleinere Summe.

Ahmed T. hat die Taten gestanden. Strafmildernd wirkte sich für ihn aus, dass er nicht nur die Namen bisher unbekannter Mittäter nannte, sondern auch Namen von mutmaßlichen Tätern eines ganz anderen Verbrechens.