Gangelt-Niederbusch: Mit der Kutsche durch das Rodebachtal

Gangelt-Niederbusch: Mit der Kutsche durch das Rodebachtal

Ein voller Erfolg ist die dritte Auflage der Veranstaltung „Tag des Pferdes” rund um die Reitanlage im Rodebachtal geworden. Dabei führte der Distanzritt, der zu Ehren des Gangelter Geburtstagskindes Gerhard Mercator dessen Namen trug, die Teilnehmer schon ab 10 Uhr wahlweise 26 oder 48 Kilometer durch die Gemeinde Gangelt.

Neben dem umfangreichen Programm rund ums Pferd hatten Firmen, die sich mit dem Reitsport verbunden fühlen, Gelegenheit, sich auf einer Messe rund um das Gelände zu präsentieren. Beispielsweise gab es ein Angebot zur physiotherapeutischen oder zahnärztlichen Betreuung der Vierbeiner, spezielle Futterangebote bis hin zu Accessoires, die Pferd und Reiter schöner machen.

Einen Stand hatte sich die Freizeit- und Tourismusregion Der Selfkant mit der gleichnamigen Lokalen Arbeitsgruppe gesichert. Regionalmanagerin Vera Lauber konnte sich dabei über viele Gäste freuen, die zum Teil die Region schon kannten oder erst durch die Veranstaltung auf das umfangreiche touristische Angebot aufmerksam gemacht worden waren. Zu ihnen zählten nicht nur Reitbegeisterte, sondern auch Radfahrer und Wanderer. Viele Touristen deckten sich mit Wanderkarten der Gemeinden Gangelt, Selfkant und Waldfeucht ein.

Ein Teil des Erfolgs der Veranstaltung ist wohl darauf zurück zu führen, dass man nicht nur den Freunden des Reitsports etwas geboten hat. „Wir wollen die beiden Tage auf der Reitanlage zu einem Fest für die ganze Familie zu machen”, betonte Hans-Peter Molls, der Vorsitzende des Kreisverbandes der Reit- und Fahrvereine im Kreis Heinsberg. So wurden die Kutschfahrten durch das Rodebachtal gerne von Familien angenommen, die Kinder hatten Spaß am Indianerdorf, das mit vielen Spielen lockte.

Rund 100 ehrenamtliche Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung, die 1200 Teilnehmer hatte. Neben den klassischen Spring- und Dressurwettbewerben, die den größten Raum einnahmen, gab es Außergewöhnliches zu sehen: Pferde, die sich mit Kopfkissen und Decke schlafen legten, den Dreikampf, bei dem die Reiter neben Springen und Dressur einen 1500-Meter-Lauf ohne Pferd zu absolvieren hatten, sowie Westernreiter, die eine Kuhherde durch die Arena trieben. Vor allem die Flutlicht-Veranstaltung am Samstagabend erhielt viel Beifall von den Besuchern.

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