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Leserbrief zum Thema Terror und Islam: Die Gesetze und ihre Auslegung

Leserbrief zum Thema Terror und Islam : Die Gesetze und ihre Auslegung

Die Terror-Attacke in Wien und die Anschläge in Frankreich haben jüngst erneut gezeigt, dass das Thema Terrorismus sowie das Thema Islam nach wie vor an der Tagesordnung stehen. Auch unsere Leserinnen und Leser beschäftigen sich mit dieser Thematik.

Claus-Peter Ganssauge aus Stolberg hat sich nach den Anschlägen in Frankreich und Österreich des Themas Terror mit islamistischem Hintergrund angenommen:

Grundgesetz, Artikel 4: Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.

Wir Deutschen verdanken den Vätern des Grundgesetzes unendlich viel. Aber allwissend waren diese klugen Menschen nicht. Den Islam und dessen gewaltbereite Lehren, wie sie im Koran und in der Scharia zu finden sind, kannten sie offenbar nicht oder nicht ausreichend, sonst hätte die ungestörte Religionsausübung einen einschränkenden Zusatz erhalten. Die schrecklichen Anschläge fanatisierter Islamisten haben die Diskussionen über die Bekämpfung islamistischer Gewalt aufs Neue entfacht. Aber wie bekämpft man Menschen, deren Gehirne mit Mordgedanken vernebelt sind? Die Gedanken sind frei. Erst die Ausführung verbrecherischer Absichten ist strafbar. Die Abschiebung der potenziellen Täter mit islamischen Wurzeln ist aus verschiedenen Gründen sehr schwierig. „Die ungestörte Ausübung der Religionen wird gewährleistet!“. Auch wenn sie gegen bestehende Gesetze verstoßen oder dazu auffordern? Hier hätte also ein einschränkender Zusatz in Artikel 4 hineingehört. Im Koran finden sich Zitate wie „Die nun ungläubig sind, Kleider aus Feuer werden für sie zurechtgeschnitten werden; siedendes Wasser wird über ihre Köpfe gegossen werden“ oder „Und wenn sie sich abkehren, dann ergreifet sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmet euch keinen von ihnen zum Freunde oder zum Helfer“. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen. Für mich ist das die wichtigste Erklärung, warum religiöse Fanatiker als Islamisten immer wieder nachwachsen. Alle diese Scheußlichkeiten sind (noch) geschützte Religion.

Werner Gallwé aus Aachen reagiert auf den Leserbrief von Jo Hüpgens aus Aachen, der aus der tödlichen Messerattacke in Dresden den Schluss zog, dass unserer Regierung die Sicherheit islamistischer Gefährder mehr am Herzen läge als die innere Sicherheit und das Leben unschuldiger Mitbürger wegen des Abschiebestopps für Syrer:

Ich bin mit Herrn Hüpgens vollumfänglich einer Meinung bezüglich des Umgangs mit kriminell gewordenen Asylanten oder gefährlichen IS-Gefährdern. Die einzige sinnvolle Maßnahme ist die Abschiebung. Man sollte in diesem Zusammenhang Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre zuständigen Minister an ihren Amtseid erinnern, der lautet: Schaden vom deutschen Volk abzuwenden ...

Friedhelm Lynen von Berg aus Aachen meldet sich zum „Seite Drei“-Bericht „Schleich di, du Oarschloch“ über die Wiener Terror-Attacke zu Wort:

Danke für den ausführlichen Bericht über die islamistische Terror-Attacke in Wien. Laut Bundeskriminalamt wurden in Deutschland bereits 64.000 Straftaten in den ersten drei Monaten dieses Jahres durch Zuwanderer begangen. Ich habe keine Vorstellung, welches Ausmaß das für die Staaten Europas bedeutet, kann mir aber vorstellen, dass in Relation zur aufgenommenen Zahl dieser Personen ähnliche Verhältnisse dort herrschen. Im Zuge der Corona-Pandemie wurden zeitnah durch die Regierungen umgehend Maßnahmen ergriffen, die unsere Rechte massiv einschränken. Wohlgemerkt, ich bin ein Befürworter dieser Maßnahmen. Bei Gefährdern und Straftätern wird immer wieder lang und breit erklärt, dem Gesetzgeber seien die Hände gebunden. Wie vereinbart sich das denn mit dem Recht der eigenen Bevölkerung auf Schutz und körperliche Unversehrtheit?