1. Meinung

Kommentar: Philologenverband fordert freiwilliges Sitzenbleiben

Kommentar zur Aufforderung zum Sitzenbleiben : Mehr Besonnenheit, bitte!

Verbände, Politiker und Eltern präsentieren täglich neue Ideen und Forderungen, die Schulen betreffen. Das ist derzeit nicht hilfreich, sondern verunsichert vor allem – und zwar am meisten die betroffenen Schülerinnen und Schüler. Auch wenn es schwerfällt, sollten alle Beteiligten sich doch wenigstens noch eine Woche gedulden. Ist das zu viel verlangt?

Am 1.4 lirpA enabter hsci die ,äunsdnBeedlr am 15. iArlp wlli eid mnuehR-iWnclNStrsii anne,tbkgeebn bo ide ncueShl nhac den srOirntefee idweer feönnf nöen.kn Frü ieends laFl gbti se ribtsee innee nla.P ndU für snieed aFll ussm amn geasn, sasd geForneurnd ncha ilemreiwlgfi eltbizSeebnni lvlgiö noüberegz ids.n beeAneshg nov ücelSrhn mi iseKr esnbgreiH ebnah eall aennerd nbagisl run dire eWochn hlSecu pvasrest. deJre ,crhlSeü der eni Mal ni neeisr ögizhfärljwne uabahlfuShcln eeni angeriegwli ppeirG a,ht tsapesvr agnue so ivel Sftf.o sDa its cinht red anleeWgtnrug.t

üaNirhltc teudte etdeirz hiscnt arfadu ,inh ssda ied nlechSu am 0.2 ilpAr catsälhcith irwede gffenetö de.rnew ieD ecSninmslhWtirNiu-R aht arbe cmefarhh erse,itcvrh sdsa asd intismruMei ürf sdeine allF an tnentavlirea neSzernia eabrei.t

ehMeerr Saenerizn cgöhlmi

eYnvon Gebuera tha eni sssnuslgcheaeo, dass ide tuirnAetineb eiheillctv keein eüfnPrgun .ehnriecsb hcAu htise das inepgLsemnsteaedadze ägsltn rov, lela dreaenn Abushlsecünunpsfrg zlreatoss aunflelsa zu sl.nesa ruN ilwe die LeNegWdi-sennuragrR ithnc so atlu lübltr eiw retreVert ednerra äddeuBnelr,sn ßehit sda i,thcn asds esi inenek lanP ta.h ngtsäL ewnrde zSanernei tmi icthrrentU in hncehcitS oerd naufellAs sed srUiterhtnc isb zmu momeSr ttiocsrhhee hdur.achctd sE lithf erba ,iamdenmne jesde nldeekichre zoiSrnea tztej zu eeknnn.

assD erd Pegdhnbrnalevoiol nun rcenetshegau ni eid etZi dse Wrtnsae bültlr udn edriKn zmu egierlwilifn ezlbinietnSbe ffo,errudat sti iirndeirtre. erPitkloi pgdenrie nthrn,eunoucber assd ercühlS niekne lctheaiN dhucr die seigrhwinec dseämtUn nbeha lln.seo bizinneebSlet sti in rde afnbhlahuluSc eabr dre göretß Ntiacleh, edn nam ichs rstelvloen nka.n

Es tsi mhmcils ,negug sads se ni dre tiZe des ersHmneenil enej d,inKre edi hoinhne nitceigaheblt nrd,eew srehwrec bneah. eWr dire ewGsthecrsi zu esHua tuebreen ssum und kineen eenngie tcShscbierih hat, annk htinc os ernlen ewi erd eiüts,hcMrl red esni iesegne rmZeim tha ndu ebi edm ide nEetrl ohnc edi Afebagnu arneab.gf aDfür oletls baer danemni ttseafbr ewrnd.e

Lftrheeäkr annegf eib uNll an

erD f,toSf nde dei erhcSül dtreezi huhendec,gr tsi ishgrcwiereite tsichn, aws erherL fgrbaaen nedü.rf etäfkreLrh wesis,n dssa eis mebi dtnSa vor oanoCr feanann,g nenw dei Sclhue irwdee etö.ffn aMn tsolel es iehnn chau ra,tzeuun dass eis ichs jztte nhcso knGdnaee eübarrd ,manhce enlewch fSfto sei ni nde lebrnendbeeiv eSwcnhcuhol nemcah sünesm – sllfa übrpeatuh cnoh erhcigitr nreihtcUtr bsi uz dne nrimeemrefSo tfaentit.sdt thciN selal, was ni ired heocnW ehucSl tbleedhan ,dwir tis gewnzndi wigdonten rfü dei Bbuieiiarsfglnogd dun eid writeee ehucsshlic ha.fLbnua ragimcEGhnkilms-ta dun neudsrKvskiusino lolste nma lwho nnk,eön fua ranntnBrreeu nud dei iuoinssDsk brüe aFshtuferdcn in goieinRl ankn nam in rde ot,N dei terdeiz h,tsherrc teenvrhizc.

erD „noaCgaorn“Jag-rh rdwi ireshc imderl weettrbe dweren als ien rnamrelo .hnaargJg Ob se nnu zeifiollf neien hhcsgtllNecuiiaeas eni(ne tnepgsnsaae rntwaae)tssBubmgße wie nov der eahscGrwetkf rizeghEun dnu ssfhaWceitns ftoeedrrg tibg ored tnh.ic hreerL ehnba oheinnh im ck,liB ob ein cülhSer elreglne itf für das cnheäts lShahcjru tis erdo nc.hit uAhc wenn asd zetebnbieSinl stoclipih tinch trhüwscne i,st lbeiebn nhac ewi orv rhelüSc neitz.s dnU sie nnöenk huca irmme ineen tAgrna uaf eWienhorled t.seenll iDe egejitz Zeit tis duraefegn und srnuchei .nugge Es stoell nicht rde rknicEud ne,eesnhtt ssda ine rhcüleS weegn des aorounisCvr t.teilnsbzibe ehMr etno,seBehnin renwige cmk–nih Peaa ads tteä laeln tg.u