Zwischen Breinig und Hahn

Sanierung : Mehr Komfort für Radfahrer

Er ist wahrlich nicht mehr die beste Piste für zeitgemäße Zweiräder: Der Radweg entlang der Kreisstraße 14 zwischen Hahn und Breinig ist in die Jahre gekommen. Risse in den Betonplatten und unerwünschter Bewuchs in Spalten schmälern den Komfort der Radwege-Verbindung zwischen Stolberg und Roetgen deutlich.

Das soll sich absehbar ändern. Erste Vorbereitungen einer Sanierung laufen in diesem Jahr an.

Von Hahn kommend wird am Ortsausgang ein Bürgersteig linkerhand der Fahrbahn als kombinierter Rad-und Gehweg genutzt. Dort wechselt der Belag von Asphalt in Beton bis zum Breiniger Ortseingang, wo aus dem kombinierten Angebot wieder ein Gehweg mit Plattenbelang wird. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer beabsichtigt die Städteregion nun, die alte Betonpiste durch einen Asphaltbelag zu erneuern, der zudem einen ungleich höheren Fahrkomfort bietet.

Zudem soll auf freier Strecke zwischen den Ortslagen der Weg von 2 auf 2,50 Meter verbreitert werden, um ein Maß zu erreichen, dass den Regeln entspricht. „Dies führt zu einer weiteren Verbesserung der Verkehrssicherheit, besonders auch mit Blick auf die großen Gefälleabschnitte in diesem Wegestück“, erläutert Städteregionssprecher Detlef Funken. Außerdem soll der Rad-/Gehweg durch einen Sicherheitstrennstreifen von der Fahrbahn separiert werden.

An Knotenpunkten seien zudem zur sicheren Querung der Fahrbahn entsprechende Anlagen für Fußänger und Radfahrer geplant.

Allerdings werden sich die Radfahrer noch etwas gedulden müssen, bis sie das Mehr an Komfort und Qualität nutzen können. In Absprache mit weiteren Beteiligten ist der Radwegebau für das Frühjahr 2020 avisiert. Noch in diesem Jahr wird die Städteregion auf der K14  zwischen den Venwegener Kreisverkehr (L12 Münsterstraße) und dem Ortseingang Breinig eine Instandsetzung der Fahrbahn des „Rönneberg“ durchführen.

„Dies wurde aus Rücksicht auf in 2020 anstehende Maßnahmen des Landesbetriebs Straßenbau und der Stadt Aachen auf Parallel- und Umleitungsstrecken mit den dortigen Kollegen so koordiniert, um die Behinderungen für die Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten“, so Funken weiter.

(-jül-)
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