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Vandalismus : Zustand des Wegekreuzes sorgt für Unmut

Vandalismus : Zustand des Wegekreuzes sorgt für Unmut

Geschockt und wütend: So reagierten etliche Stolberger als sie den aktuellen Zustand des Wegekreuzes am Büsbacher Berg sahen. Wer dafür verantwortlich ist und wie es soweit kommen konnte, ist nicht bekannt.

Doch schon bald soll es wieder zu seiner gewohnten Form zurückkehren, versprach Stolbergs Technischer Beigeordneter Tobias Röhm. Er erklärte gegenüber unserer Zeitung, dass er den Auftrag an das Technische Betriebsamt weitergeben würde.

Das Kreuz war in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtet worden. Anlass soll der Besuch des Kölner Erzbischofs Johannes von Geissel gewesen sein, der 1849 das Sakrament der Firmung in St. Hubertus spendete. Um den Bischof gebührend empfangen zu können, legte die einst selbstständige Gemeinde einen neuen Weg an: Von der am Markt endenden Bebauung zu der 1832 angelegten Straße nach Stolberg, der Aachener Straße, entstand die Bischofstraße.

Das Wegekreuz soll auch der Orientierung gedient haben. Kerzen wurden dort entzündet, um abends den Weg durch das damals unbewohnte Erzbergbau-Gebiet finden zu können.

(jül/se)