35 neue Wohnungen geplant: Wohnungsgenossenschaft Stolberg zieht zufrieden Jahresbilanz

35 neue Wohnungen geplant : Wohnungsgenossenschaft Stolberg zieht zufrieden Jahresbilanz

Die 1900 gründete Wohnungsgenossenschaft (WoGe) ist Stolbergs größter Anbieter auf dem örtlichen Wohnungsmarkt. Zum Schwerpunkt der Genossenschaft, die jetzt im Rittersaal der Burg ihre Jahreshauptversammlung durchführte, gehört die Versorgung ihrer Mitglieder mit gutem sowie preis- und lebenswertem Wohnraum.

Um diesem Ziel gerecht zu werden, gehören 143 Gebäude mit 616 Wohnungen zu ihrem Bestand. Diese Wohnungen werden, wie der geschäftsführende Vorstand Aleksander Godau in seinem Jahresbericht bestätigte, ständig modernisiert und den veränderten Bedingen bezüglich Wohnungsqualität und Raumaufteilung angepasst. So wurden im vergangenen Jahr an verschieden Objekten, die unter anderem Am Südhang, an der Eisenbahnstraße, am Nesselroder Weg, an der Alten Velau, Spinnereistraße und an der Hastenrather Straße liegen, aufwendige Innenraumarbeiten, Wärmedämmmaßnahmen, Erneuerung von Fenster und Türen sowie Kanalanschlüsse, durchgeführt.

Außerdem hat die WoGe an der Duffenterstraße ein neues Baugrundstück erworben. Geplant ist dort die Errichtung von 30 bis 35 Wohnungen, die seniorengerecht und barrierearm gestaltet werden sollen, wie Aleksander Godau bestätigte. Der Baubeginn ist allerdings erst für 2021 vorgesehen. Die Planungen für den zweieinhalbgeschossigen mit einem Aufzug versehenen Bau, sollen in Zusammenarbeit mit einem Aachener Architektenbüro durchgeführt werden.

Neben dem eigen Bestand werden von der WoGe auch 669 fremde Wohnungen betreut, die anderen Eigentümern wie beispielsweise Saint Gobain Stolberg oder M.L. Schleicher Sohn gehören. In diesen Bauten wurden auch vom WoGe-Regiebetrieb, der derzeit sechs Mitarbeiter umfasst, technische Leistungen erbracht.

Die WoGe besitzt eine gute Geschäftslage. Sie ist finanziell gut aufgestellt und kann ihre baulichen Verpflichtungen im Sinne ihrer 747 Mitglieder, die finanzielle Anteile am Geschäftsvermögen besitzen, gut nachkommen, wie die Vorsitzende des Aufsichtsrates, Dr. Beate Offergeld-Thelen, bestätigte. Zwei Mitglieder des sechsköpfigen Aufsichtsrates mussten neu gewählt werden. Über das einstimmige Votum der anwesenden Besucher konnten sich Jürgen Koll und Dr. Peter Minderjahn freuen. Sie nehmen nun eine weitere auf drei Jahre begrenzte Amtszeit in Angriff.

Seit Juli 2016 wird die Stolberger WoGe als geschäftsführender Vorstand von dem 37-jährigen Diplom-Bauingenieur Aleksander Godau geleitet. Er stellt seine fachlichen Erfahrungen zur Verfügung, wenn es um Wohnungsmodernisierungen, Umbauarbeiten und Neubauten geht. Ein wenig Sorge bereiten der WoGe dennoch die hohen Fluktuationsraten im Mietbereich. Dem Entgegenwirken will die Genossenschaft durch einen besseren Service, ständige Modernisierungen und günstige Mietpreise.

(doe)
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