Stolberg-Breinig: Wenn Romeo und Julia überlebt hätten

Stolberg-Breinig: Wenn Romeo und Julia überlebt hätten

Die Breiniger Theatergruppe Applaus präsentiert zum 25-jährigen Bestehen die satirische Komödie „Es war die Lerche“ von Ephraim Kishon im Kulturzen­trum an der Stolberger Frankentalstraße 3.

Als die Theatergruppe Applaus vor 25 Jahren ihr erstes Theaterstück aufführte, ahnte keiner, was sich daraus entwickeln würde: eine Theatergruppe, die seither unentwegt Theaterstücke für Groß und Klein darbietet. Zum Jubiläum präsentiert sie nun erneut die bereits 1998 aufgeführte Komödie „Es war die Lerche“.

Stellen Sie sich vor, das wohl bekannteste Liebespaar der Welt, Romeo und Julia, wäre nicht gestorben! Sie haben überlebt, sind seit 29 Jahren verheiratet, aber von der romantischen Liebe ist nicht mehr viel übrig. Ephraim Kishon schildert in seiner speziellen ironisch-zynischen Art den unaufhörlichen Streit eines Ehealltags um Geld, Abwasch und natürlich die Kardinalfrage: Liebst du mich eigentlich noch?

Und so ist der Ballettlehrer Romeo Montague ein ganz normaler Ehemann und seine Frau Julia eine um ewige Jugend ringende Hausfrau und verkniffene Nörglerin. Die Tochter Lucretia ist eine 14-jährige Pubertierende, der jetzt 98 Jahre alte Franziskanerpater Lorenzo flirtet heftig mit Julia und deren 85-jährige, ungebrochen lebhafte Amme erwärmt sich für Romeo. Der Geist William Shakespeares erscheint und befindet, dass es so würdelos nicht weitergehen kann und greift schließlich ein. Ob das hilft?

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