Ein Ortsteil lädt ein : Weihnachtsbaum-Singen

„Weihnachtsbaum-Singen“ stand auf den Plakaten. Doch eigentlich war das Fest im Vichter Pfarrgarten mehr, weit mehr. Ein Dorf feiert seine Gemeinschaft.

Das macht Vicht ausgelassen beim gemeinsamen Singen und Zuhören bei den Solo-Einlagen der Zweifaller Bläser im teils mit Zeltdächern überspannten Freigelände, aber auch beim Glühweintrinken und dem kleinen Basar im Inneren mit allerlei Selbstgemachtem wie zum Beispiel Eierlikör sowie Gebasteltetem und frischen Waffeln von den Messdienerinnen.

Organisiert wurde der Treff im Advent von den Aktiven der „Interessengemeinschaft Schönes Vicht“. IG-Chef Günter Scheepers, Geschäftsführer Achim Wartensleben und ihre Mitstreiter hatten keine Mühen gescheut, um es ihren Gästen schön zu machen. So wurden die elektrischen Lichterketten an den beiden großen Christbäumen im Pfarrgarten an der Rumpenstraße und am Vorplatz der Kirche erstmals eingeschaltet und sorgten für allerlei Ahs und Ohs. Ein offener Korb mit Feuerholz, aus dem allerlei Flammen schlugen und Funken stoben, gehörte in der Dunkelheit des Abends ebenfalls zu den Blickfängen – und auf ihre Weise auch die Kleinen aus der Kindertagesstätte „Mäuseburg“, die mit ihren hellen Stimmchen einen adventlichen Beitrag zum Besten gaben.

Dass auch eine Kinderbescherung durch den Nikolaus zum Programm gehörte – Ehrensache. Ob drinnen oder draußen: Überall erreichte der Grad des Wohlbefindens optimale Temperaturen. Das erreicht selbst die, die mitunter im Leben abseits stehen: Der Erlös des Festes, das in diesem Jahr zum zehnten Mal ausgerichtet wurde, einem guten Zweck zu Gute kommen. Die Nestwärme, die das Singen und alles, was dazu gehörte, prägte: Sie wird auf jeden Fall noch lange alle warm halten – zumal die beiden Lichterbäume vorerst noch stehen gleiben.

(chh)