Stolberg: Wasserverband Eifel-Rur feiert 25-jähriges Gründungsjubiläum

Stolberg : Wasserverband Eifel-Rur feiert 25-jähriges Gründungsjubiläum

Der Wasserverband Eifel-Rur kann jetzt ein besonderes Jubiläum feiern: Vor 25 Jahren wurde der Verband, der für alle wasserwirtschaftlichen Belange in der Region zuständig ist, gegründet. Sitz des Verbandes mit seiner Verwaltung ist die Stadt Düren.

Vor 25 Jahren, zu Beginn des Jahres 1993, nahm der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) seine Arbeit auf. Als sondergesetzlicher Wasserverband übernahm er zentrale wasserwirtschaftliche Aufgaben im deutschen Einzugsgebiet der Rur von Kommunen, Kreisen und einer Vielzahl von kleineren Vorgängerverbänden. Damit ist er Garant für eine ganzheitliche Gewässerbewirtschaftung.

Vorstellen

In einer Reihe von Veranstaltungen, die im Jubiläumsjahr verteilt über das Verbandsgebiet stattfinden werden, wird der WVER seine Tätigkeiten im Jubiläumsjahr der Öffentlichkeit noch einmal gebündelt vorstellen.

Dazu gehören nicht nur Tage der offenen Tür und Führungen auf Kläranlagen und Talsperren, sondern auch geführte Radtouren zu Gewässer-Renaturierungsmaßnahmen und Informationsstände auf diversen Bürgerfesten seiner Mitgliedskommunen.

Übersicht

Eine Übersicht mit weiteren Informationen kann im Internet auf der Homepage des WVER unter www.wver.de eingesehen werden.

Ebenso finden sich Kontaktdaten für diejenigen der Veranstaltungen, zu denen man sich anmelden muss.

Als moderner Dienstleister rund um das Wasser trägt der WVER die Verantwortung für eine nachhaltige wasserwirtschaftliche Entwicklung und sichert damit den Erfolg für die Region und die Menschen, die in ihr leben.

44 Kläranlagen

Der WVER reinigt in 44 Kläranlagen von der Nordeifel bis ins Heinsberger Land und von Aachen bis Düren das anfallende häusliche sowie industrielle Abwasser. Im Zusammenhang mit der Abwasserreinigung betreut er zudem rund 800 Sonderbauwerke wie Regenrückhaltebecken und Pumpstationen.

Ebenso unterhält er 1900 Kilometer Gewässerstrecken und erfüllt Aufgaben des Hochwasserschutzes an Fließgewässern. Außerdem betreibt er in der Nordeifel sechs Talsperren und stützt mit seinen Wasservorräten die Trinkwasseraufbereitung in der Region und stellt die Brauchwasserversorgung von Wasser nutzenden Industrie- und Gewerbebetrieben sicher.

Innovativ passt er sein Handeln an die sich verändernden Herausforderungen der Wasserwirtschaft an und setzt durch seine Nähe zur Forschung neueste Erkenntnisse um.

Sitz in Düren

Der Verband hat seinen Sitz in Düren und insgesamt rund 600 Beschäftigte. Das Verbandsgebiet des WVER umfasst eine Fläche von 2087 Quadratkilometern, darin leben derzeit etwa 1,1 Millionen Menschen.

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