Stolberg-Vicht: Vichttal darf im Endspiel nur zuschauen

Stolberg-Vicht: Vichttal darf im Endspiel nur zuschauen

Ein Schuss ließ den Traum vom zweiten Titelgewinn beim eigenen Turnier wie eine Seifenblase zerplatzen: Der VfL Vichttal ist beim Autopark-Stolberg-Pokal im Halbfinale nach Elfmeterschießen ausgeschieden.

Jubeln darf hingegen Hertha Walheim, das am Samstag um 18 Uhr gegen den Gewinner des zweiten Halbfinals zwischen Breinig und Rott um den Turniersieg spielt. Gastgeber Vichttal muss sich hingegen mit dem Spiel um Platz drei begnügen, das um 15.30 Uhr beginnt.

Hertha Walheim - VfL Vichttal 1:1 (1:1), 5:4 n.E.: Die Enttäuschung stand den Vichttaler Spielern ins Gesicht geschrieben. In 90 Minuten hatte der VfL vergeblich versucht, den Traum vom Finale zu verwirklichen. Gegen die tief stehenden Walheimer, die aufgrund der Aachener Stadtmeisterschaft nur mit der zweiten Mannschaft antreten konnten, fand Vichttal jedoch kein Mittel; viele lange Bälle blieben wirkungslos. Dabei hatte für den VfL alles so gut angefangen: Zuerst scheiterten Daniel Neukirchen und Wojtek Walica noch knapp, doch Patrick Ganser setzte einen schönen Schuss von der Strafraumkante genau unter die Latte - 1:0 (32.).

Die Antwort des Gegners ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Rene Merkens traf per Freistoß aus gut 25 Metern ebenso schön - wenn auch nicht unhaltbar - zum Ausgleich ins Tor (38.). In Halbzeit zwei verlor Vichttal immer mehr die Ordnung im Spiel, die größte Chance durch Neukirchen parierte Tom Härtel großartig (68.). Im Elfmeterschießen hatte Walheim dann die besseren Nerven.

Mehr von Aachener Nachrichten