Stolberg: Traditioneller Altstadtbummel: Wenn der Prinz hinter der Theke tanzt

Stolberg : Traditioneller Altstadtbummel: Wenn der Prinz hinter der Theke tanzt

Seit wie vielen Jahren es den Altstadtbummel mittlerweile in Stolberg gibt, kann Daniel Heinrichs, Kommandant der Stolberger Prinzengarde — Leibgarde Sr. Tollität, gar nicht so genau sagen. „Auf jeden Fall sind es schon einige Jahre“, sagt Daniel Heinrichs und lacht.

Fest steht auf jeden Fall: Die Tour durch die Kneipen der Stolberger Innenstadt ist im Laufe der Jahre zu einer lieb gewordenen Tradition geworden, die aus dem Kalender der Prinzengarde und natürlich auch aus dem Kalender des Stolberger Prinzen nicht mehr wegzudenken ist.

Das Ziel der Veranstaltung : „In lockerer Atmosphäre soll Karneval gefeiert werden“, sagte Michael Bartz, Präsident der KG Erste Große. Was man sich darunter genau vorstellen kann? Das wurde am vergangenen Freitag deutlich. Der Besuch von fünf Kneipen stand an diesem Abend nämlich auf dem Programm. Doch nicht nur die Stolberger Prinzengarde war mit von der Partie, sondern auch Prinz Patrick (Haas) I. mit seinem Hofstaat. Musikalisch begleitet wurde das Gängelchen durch die Stadt von den Donnerberger Trompetenbläsern.

Stimmung bestens

Los ging es in Kneipe Nummer eins: dem Checkpoint. Doch bevor dort gemeinsam mit den Besuchern gefeiert werden konnte, wurde der Einzug passend mit dem „Präsentiermarsch“ eingeleitet. Dieser hallte gleich mehrfach am Abend durch die Stolberger Innenstadt — genauer gesagt zu jedem Einzug und jedem Auszug.

Im Checkpoint war die Stimmung bereits bestens und wurde umso besser, als Prinz Patrick I. zunächst sein Prinzenlied zum Besten gab und später auch hinter der Theke ein kleines Tänzchen hinlegte. „Der Altstadtbummel ist toll. Diese Veranstaltung sollte man unbedingt weiter pflegen“, meinte der Stolberger Narrenherrscher und die Gäste im Checkpoint stimmten ihm zu. Weiter ging es für den Tross, der an diesem Abend noch ins Bistro Platia, ins Weiße Rössl und ins Piano zog.

Nicht nur Prinz Patrick I. gab in der einen oder anderen Kneipe seine Hits zum Besten. Auch die Donnerberger Trompetenbläser sorgten für gute Laune und animierten die Karnevalisten und die Gäste zum Mitsingen und Schunkel. Zum Abschluss ging es dann ins Wachlokal der Prinzengarde: in den Postwagen, in dem noch einige Stunden kräftig gefeiert wurde.

(se)