Open-Air-Kino in Stolberg: Tausende Zuschauer bescheinigen erfolgreiches Event

Open-Air-Kino in Stolberg : Tausende Zuschauer bescheinigen erfolgreiches Event

Zehn Tage, zehn Filme und über 2500 Zuschauer: Nach dem Open-Air-Kino auf dem oberen Burghof ziehen die Verantwortlichen von Stadtmarketing und Verwaltung Bilanz – und die fällt positiv aus.

„Es hat alles super geklappt. Wir hatten keine einzige Panne“, résümiert Marita Matousek vom Vorstand der Gesellschaft für Stadtmarketing.

Dabei ließ das Wetter am ersten Abend nichts Gutes erhoffen. Literweise Regen kam herunter. Die Regencaps, die die Organisatoren für den Ernstfall vorbereitet hatten, wurden an diesem Abend definitiv gebraucht. Allerdings klarte der Himmel auch schnell wieder auf und die zehntägige Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Schau-Burg“ konnte starten. „Das Wetter war kein Problem. Bei sieben Filmen war es trocken. Es gab keinen Film, bei dem es durchweg nass war. Wir konnten zufrieden sein, es hätte schlimmer sein können“ sagt Matousek.

Zufrieden sei man auch mit der Zusammenarbeit aller Beteiligten – darunter Burg Wilhelmstein in Würselen und das Apollo-Kino Aachen sowie die Stadt Stolberg – gewesen. Mit den Umsätzen sei auch das Team der Burg-Gastronomie zufrieden, sagt Matousek. Was sie bei den Veranstaltungen besonders beeindruckt hat? Die verschiedenen Emotionen der Besucher. „Nach den Komödien sind die Besucher lachend weggegangen. Bei ernsteren Filmen wie dem Fall Collini war es nach dem Film ganz ruhig“, sagt sie. Insgesamt fünf der zehn Filme waren übrigens komplett ausverkauft.

Viele helfende Hände

Zufrieden zeigt man sich auch in der Stolberger Verwaltung. Die Veranstaltungsreihe sei eine rundum gelungene Sache gewesen, sagt Nathalie Becker, Leiterin des Amtes für Wirtschaftsförderung. Sie konnte allerdings nur gestemmt werden, weil es auf der einen Seite viele helfende Hände, auf der anderen Seite aber auch finanzielle Unterstützung gab.

Das Fazit: Auch im kommenden Jahr soll es also wieder das Open-Air-Kino auf dem oberen Burghof geben. „Es war zwar viel Arbeit gewesen, aber es hat sich wirklich gelohnt. Vor allem, weil es nur positive Rückmeldungen gab“, sagt Matousek.

(se)
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