Straßenturnier will zurück ins Dorfbewusstsein

Adler Büsbach : Straßenturnier will zurück ins Dorfbewusstsein

Lange Jahre war beim Büsbacher Straßenturnier klar, dass das ganze Dorf zum Sportplatz der Adler an der Kranensterzstraße kommt. Doch in den vergangenen Jahren nahm das Interesse stetig ab. Andre Schroeder und Rene Quicker waren nun in diesem Jahr angetreten, um den sportlichen Wettkämpfen in ihrer 37. Ausgabe neue Fahrt zu verleihen - und das hat funktioniert.

„Heute war es wirklich perfekt", so Schroeder, der Beisitzer des Vorstands ist, nach dem Abschluss des Turniers am Sonntag. „Wir haben es geschafft, dass wieder elf Teams angetreten sind zu dem Spaßturnier und wir hatten hier Menschen aller Generationen, das war klasse."

Bei der Vorrunde, die gleichzeitig als Familientag angekündigt war, waren sogar bis zu 200 Leute am Sportplatz. Torwand und Kleinspielfeld beschäftigten die jungen Gäste, zudem gab es eine Tombola, zu der zahlreiche Sponsoren Gewinne beisteuerten. Das langfristiges Ziel sei es noch mehr für Familien anzubieten und es so wieder ins Bewusstsein Büsbachs zu schaffen - natürlich verbunden mit einer willkommenen Werbung für den Verein, der gerne den alten Ascheplatz durch modernen Kunstrasen ersetzen würde.

Am Freitag lockte eine Fußballolympiade mit zehn Disziplinen, darunter Weitschuss, Curling und Lattenschießen die Gäste an die Kranensterzstraße und die Abwechslung zum gewöhnlichen Spiel kam ebenfalls sehr gut an, wie Schroeder betonte. Nach den Finalspielen am Sonntag, bei denen die „Komakolonne" sich vor dem „FC Bacardi" und „Hakuna Matata" durchsetzte, gab es zudem noch einen gemütlichen Ausklang für die ganze Büsbacher Fußballfamilie und die fleißigen ehrenamtlichen Helfer, bei denen sich Schroeder und Quicker ausdrücklich bedankten.

( cheb)
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