Stolberg: Stolberger Steuern: Hundehalter leben ziemlich teuer

Stolberg: Stolberger Steuern: Hundehalter leben ziemlich teuer

Die Stadt Stolberg hat im vergangenen Jahr insgesamt 444.480 Euro an Hundesteuer eingenommen, 9873 Euro mehr als im Jahr zuvor. Das sind 7,76 Euro je Einwohner, hat der Landesbetrieb Information und Technik NRW errechnet.

Hundehalter leben damit in Stolberg ziemlich teuer. Die Stadt nimmt den 35. Platz von 396 Kommunen in NRW ein, was die Besteuerung der Vierbeiner angeht.

Die Spielhallen mit ihren Geldspielautomaten müssen Vergnügungssteuer zahlen.

Doch es geht noch kostspieliger. Bei der Grundsteuer A ist Stolberg mit 495 Punkten die viertteuerste Kommune im Lande. Teuerste Kommune in NRW mit 600 Prozentpunkten ist in diesem Fall die Nachbargemeinde Hürtgenwald.

Aber ohne Einnahmen aus Steuern geht es nicht. Aus der Grundsteuer A nahm die Stadt Stolberg im Jahr 2013 insgesamt 101.000 Euro ein. Bei der Frage, welche Kommune treibt die höchste Grundsteuer B ein, liegt Stolberg auf dem 21. Platz der 396 Kommunen. Mit 595 Prozentpunkten. Was vergangenes Jahr zu Einnahmen von immerhin 10.5 Millionen Euro führte. An Gewerbesteuer nahm die Stadt Stolberg im Jahr 2013 rund 22 Millionen Euro ein.

Ein großer Einnahmeposten sei auch die Vergnügungssteuer teilte Roland Gillessen vom Steueramt auf Nachfrage mit. Rund 600.000 Euro treibe die Stadt jährlich über diese Steuer ein. Dabei geht es weniger um Sex-Etablissements. Vor allem Spielhallen müssen eine Vergnügungssteuer zahlen. Je nach Anzahl der vorgehaltenen Geldspielautomaten. Außerdem werden Tanzveranstaltungen in der Stadt besteuert.

(oha)
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