1. Lokales
  2. Stolberg

Stolberger Stadtarchiv sammelt Bürgerperspektiven über Corona

Stadtarchiv sammelt Bürgerperspektiven : Corona-Krise als Ereignis der Zeitgeschichte dokumentieren

Das Stadtarchiv der Stadt Stolberg sammelt und bewahrt historische Dokumente, die das Leben, die Ereignisse und die Entwicklung in der Kupferstadt dokumentieren. Diese müssen nicht viele Jahre alt sein, denn Geschichte passiert täglich.

Die Coronavirus-Pandemie ist nicht nur eine große gesellschaftliche Herausforderung, sondern ein besonderes historisches Ereignis. Das Stadtarchiv der Stadt Stolberg möchte daher auch die persönliche Sicht auf die Ereignisse dieser Tage sammeln und für die Nachwelt erhalten.

Stolberger Bürgerinnen und Bürger sind daher aufgerufen, Fotos, persönliche Berichte oder anderes, das ganz besonders mit den Ereignissen der Corona-Zeit in Verbindung gebracht wird, zur Dokumentation, Verwahrung und Nutzung in Original oder Kopie dem Stadtarchiv zu überlassen – beispielsweise Fotos von leeren Plätzen, verwaisten Spielplätzen, Familien in ihrem ganz persönlichen Umgang mit der Krise, Erzählungen, wie man die Maßnahmen erlebt, die Zeit gestaltet und welche Gefühle dabei präsent sind.

Auch Projekte und Ideen für die Freizeitgestaltung, das Geschäftsleben und das persönliche Miteinander, die durch Kontaktsperren und Geschäftsschließungen erdacht wurden, sind willkommen.

Für die historische Überlieferung und Erzählung in kommenden Zeiten werde es wesentlich und aussagekräftig sein, neben den amtlichen Überlieferungen der Coronaschutzmaßnahmen und Krisenbewältigung auch die tatsächlichen Auswirkungen und Erlebnisse erzählbar zu machen, sind die Verantwortlichen des Stadtarchivs überzeugt.

Die Dokumentationen können gesendet werden an: Kupferstadt Stolberg, Stadtarchiv, Rathausstraße 11-13, 52222 Stolberg, E-Mail: stadtarchiv@stolberg.de. Der Stadtarchivar Christian Altena ist telefonisch unter 02402/13364 für Fragen erreichbar.