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Stolberger sollen sich nachhaltig in ihren Vierteln engagieren

Community-Organizing : Engagement noch mehr fördern

Durch Community-Organizing sollen Bürger zum Mitmachen animiert werden. Dabei steht vor allem das langfristige Engagement im Fokus.

„Zoom“, „Oberstark“ und „Viertel Lab“: Diese drei Projekte aus dem integrierten Handlungskonzept (IHKo) sind mittlerweile angelaufen. Sie sprechen zwar alle andere Zielgruppen an, die Kommunikation mit den Bürgern soll aber auf die gleiche Weise funktionieren. Das Stichwort an dieser Stelle lautet Community-Organizing.

Community-Organizer Paul Cromwell vom Verein „FOCO“ war nun zwei Tage in Stolberg zu Gast und erklärte den 18 Teilnehmer – darunter auch vier Stundenten der Katholischen Fachhochschule Aachen – eine Menge zum Thema Community-Organizing. Was man darunter eigentlich versteht? Auf diese Weise soll herausgefunden werden, wie man Menschen dazu animiert, sich in ihrem Viertel zu engagieren. Das Ziel: ein langfristiges Engagement der Beteiligten.

Im Rahmen der Bürgerbeteiligung auf der Liester hätte dieses Konzept bereits funktioniert. Vorab war man auf die Anwohner zugegangen und hatte sie persönlich zu der Veranstaltung eingeladen, erklärte Stolbergs Inklusionsbeauftragter Lukas Franzen, der die Veranstaltung gemeinsam mit Sozialplaner Leo Jansen organisierte.