Neuste Standards: Stolberger Feuerwehr jetzt in besserer Schutzkleidung

Neuste Standards : Stolberger Feuerwehr jetzt in besserer Schutzkleidung

Ab sofort ist die komplette Einsatzabteilung der Feuerwehr der Kupferstadt Stolberg, das sind insgesamt rund 330 Einsatzkräfte, mit neuer Schutzausrüstung ausgestattet.

Amtsleiter Andreas Dovern übergab jetzt dem 2. Löschzug, bestehend aus den Löschgruppen Atsch, Büsbach, Donnerberg, Mitte und Münsterbusch, die letzten 108 Schutzausrüstungen.

Dank der Unterstützung von Stadtrat Rat und Verwaltung konnte damit die bereits seit dem Jahr 2015 laufende Umstellung abgeschlossen werden. Jeder Feuerwehrmann der Stadt übernahm die rund 2.500 Euro teure Ausrüstung, die den zurzeit größtmöglichen Schutz bei den oftmals sehr gefährlichen Einsätzen bietet.

„"Damit sind nun alle Einsatzkräfte mit einer optimalen, aktuellen und dem heutigen Stand der Sicherheitstechnik entsprechenden Ausrüstung ausgestattet", freute sich Feeuerwehrleiter Andreas Dovern.

Zu der kompletten Austattung der Stolberger Feuerwehr gehören damit jetzt: eine Einsatzhose und -Jacke aus PBO mit integrierter Rettungsschlaufe, Flammschutzhaube aus PBI, Schutzhandschuhe jeweils für die Brandbekämpfung und Technische Hilfeleistung, Schutzhelm Dräger HPS 7000 mit integriertem Augen- und Gesichtsschutz, Standplatzsicherung, T-Shirt und einer Wollmütze.

Die Uniform ist in sandfarbenem Material gehalten, um durch diese Färbung eine größtmögliche Warnwirkung zu erzielen und zugleich jegliche Verschmutzung sofort zu erkennen.

Damit kann einer Kontaminationsverschleppung entgegen gewirkt werden. Durch die Menge und die Anordnung der Reflexstreifen braucht keine Warnweste mehr im Verkehrsraum getragen werden.

Die Übergabe, Einweisung und die Schulung der Feuerwehrleute in die neue Technik wurde von Patrick Hecker, Thomas Gehlen, Andreas Aberle, Christoph Drafehn, Rebecca Breuer und Oliver Grendel vorgenommen.

Die „alte", bisher in den Einsätzen getragene Schutzausrüstung wurde auf der Feuerwache eingesammelt. Und alle Kleidungsstücke, die noch kurze Zeit ohne sicherheitsrelevante Bedenken genutzt werden kann, wird nicht entsorgt, sondern der Feuerwehr Bistritz in Rumänien übergeben.

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