Stolberg: Stolberg als Sportstadt würdig vertreten

Stolberg: Stolberg als Sportstadt würdig vertreten

Der eine turnt, die andere reitet, der eine fühlt sich auf der Rennstrecke wohl, die andere bevorzugt lieber die Kampfmatten. Doch eines haben alle Sportlerinnen und Sportler, die jetzt von der Stadt Stolberg für ihre hervorragenden sportlichen Leistungen im letzten Jahr geehrt wurden, gemeinsam.

Sie alle sind in ihrer jeweiligen Sportart überregional erfolgreich und repräsentieren ihre Heimatstadt bei jedem Wettkampf auf besondere Art und Weise.

Das ist auch Jahr für Jahr Grund genug für die Stadt Stolberg, die erfolgreichsten Sportler aus der Kupferstadt im Rittersaal der Stolberger Burg zu ehren. Diesmal zeichnete Bürgermeister Ferdi Gatzweiler insgesamt 26 Einzelsportler und fünf Mannschaften aus 16 verschiedenen Sportarten mit einer Urkunde aus.

Vorab konnten die erfolgreichen Sportler nicht nur von ihren Vereinen, sondern auch von jedem Stolberger Bürger vorgeschlagen werden. Letztendlich entschied der Stadtsportverband nach bestimmten Kriterien über die Nominierungen. „Entscheidend für die Auswahl ist, dass die Sportler überregional, also über die Grenzen des Kreises Aachen hinaus, auf sich aufmerksam gemacht haben”, erklärte der Stadtsportverbandsvorsitzende Günther Severens. „Sie müssen durch ihre Leistungen Stolberg als Sportstadt würdig vertreten haben.”

Das manche Sportler dabei weit über die Grenzen des Kreises Aachen auf sich und ihre Heimatstadt aufmerksam gemacht haben, stellte auch Bürgermeister Ferdi Gatzweiler in seiner Begrüßungsrede fest: „Ich habe mir angeguckt, wo Sie überall gewesen sind. Sie waren ja in der ganzen Welt”, merkte Gatzweiler an und lobte die Sportler als „Repräsentanten der Stadt”.

Am weitesten gereist ist dabei mit Sicherheit das Stolberger Radteam Kuota-Senges, das neben vielen europäischen Ländern sogar schon in Südafrika am Start war; doch auch einige andere ausgezeichnete Sportler reisten für internationale Wettkämpfe quer durch Europa.

Bei aller Ehre für die Sportler lobte Ferdi Gatzweiler jedoch auch das Engagement der Vereine und insbesondere den Einsatz der ehrenamtlichen Helfer: „Ohne ein solches Engagement würde die Stadt nicht funktionieren, so etwas muss man würdigen und fördern.”

Auch Günther Severens hob in seiner Ansprache die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit hervor. Leider blieben seine Worte wie viele andere bei den meisten Gästen ungehört - die Akustik im Rittersaal erwies sich als äußerst schlecht, viele Töne verloren sich spätestens in der Mitte des Raumes. Immerhin kamen die musikalischen Beiträge des „Trio Vernissage”, die das Programm vor den eigentlichen Ehrungen bildeten, bei allen Gästen - zumindest hörbar - an.

Geehrt: 26 Einzelsportler und fünf Mannschaften

Einzelsportler: Simon Beckers, Nele, Nienke und Namik Luffy (Turmspringen), Marcel Meisen (Radcross), Niklas Robens und Patrick Bachmann (Kunstradfahren), Pia und Philipp Emonts, Sven und Susan Dohmen (Motorrad-Trial), Lothar Schüller, Stefanie Kutsch und Jackie Quadflieg (Reitsport), Sarah Ganser (Kartsport), Tim Klos (Wasserball), Christian Stenz und Patrick Emonts (Geräteturnen), Nina Schmitz (Leichtathletik), Joshua Jungen und Markus Lang (Rhönrad), Stefanie Manfrahs, Patrick Haas, Julia Janssen und Thomas Radermacher (Judo), Pia Blaeser (Pool-Billard) sowie Thomas Krüger (Motorsport).

Mannschaften: Radsportclub Stolberg/Team Kuota-Senges (jetzt Kuota-Indeland, Radsport), Stolberger Schwimmverein (Wasserball Männer), Stolberger TG/„Construction” (Jazztanz), VfB Stolberg (Sportkegeln Frauen), VfB Stolberg

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