Stolberg: Startschuss für eine attraktivere Stolberger Innenstadt

Stolberg: Startschuss für eine attraktivere Stolberger Innenstadt

Die Vicht in den Blickpunkt des oberen Steinwegs holen, Blickwinkel auf die Bausubstanz eröffnen, Aufenthaltsqualität schaffen, den Bereich Bastinsweiher und Frankental in die Innenstadtachse einbeziehen, den Abwärtstrend auf der Mühle umkehren: Das sind nur einige Punkte auf dem Weg zu einem Entwicklungskonzept für die Stolberger Innenstadt.

Am Samstag erfolgte die Auftaktveranstaltung ­im Rathaus und bei einer Begehung vor Ort. Die Verwaltung und die beauftragte Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (DKS) erarbeiteten mit Vertretern von relevanten Vereinigungen erste Schritte.

Weitere Workshops mit Betroffenen und Beteiligten werden folgen und im Mai auch im Rahmen einer Bürgerversammlung diskutiert. Ende Dezember soll das Gesamtkonzept vorliegen, das in Form von Bausteinen sukzessive umgesetzt werden kann.

Dass es umgesetzt werden und nicht wie viele Vorgänger in den Schubladen verschwinden soll, daran ließ Bürgermeister Ferdi Gatzweiler keine Zweifel. Allerdings würden Verbesserungen nur langfristig zu erzielen sein. Und gefordert sein wird nicht nur die Stadt, sondern insbesondere auch Eigentümer und Gewerbetreibende.

Auf Basis des Gesamtkonzeptes hofft die Stadt, für einzelne Maßnahmen auch Zuschüsse einwerben zu können. Allerdings schränkte Gatzweiler diese Hoffnungen auch ein. Denn etwas skeptisch blicke die Bezirksregierung auf die Kupferstadt, ob sie auch die bereits gewährten zahlreichen Zuschüsse für unterschiedliche Projekte umsetzen kann.

Jedoch zeigte sich der Bürgermeister zuversichtlich, auch weitere Maßnahmen abwickeln zu können. Dies sei zwingend erforderlich, um der Innenstadt neue Impulse geben zu können.