Stolberg: Stadt verhandelt mit der EWV über Laternen

Stolberg: Stadt verhandelt mit der EWV über Laternen

Stolberg bezahlt zu viel Geld für Stromverbrauch und Unterhaltung einer nicht mehr zeitgemäßen Straßenbeleuchtung an die EWV.

Die Gemeindeprüfungsanstalt hat bei der Präsentation ihrer Ergebnisse zum Frühjahr ein jährliches Einsparpotenzial von 675.000 Euro beziffert, die die Stolberger zu viel bezahlen. Jüngst hatten Anwohner auf einer Bürgerversammlung den Zustand der Laternen in der Velau beklagt.

Mittlerweile hat der Liegenschaftsdezernent die Verhandlungen aufgenommen mit der EWV, um die Straßenbeleuchtung zu modernisieren und die Konditioen anzupassen. Erste Gespräche hätten stattgefunden, so Fachbereichsleiter Josef Braun auf Anfrage.

Liegenschafts- und Hochbauamt seien außerdem gemeinsam dabei, einen Leistungskatalog für die Vermarktung städtischer Dachflächen zur Errichtung von Stromgewinnungsanlagen vorzubereiten. Die Verpachtung zum Aufbau von Photovoltaikanlagen soll in einer Solarstrombörse ausgeschrieben werden.

Allerdings könne die Vorbereitung des „Börsengangs” angesichts personeller Engpässe nicht mit Hochdruck vorangetrieben werden, schränkte Braun ein.