Stadt setzt auf Digitalisierung bei Sporthallen

Ab März 2019 : Stolbergs Hallen sind bald per Mausklick zu haben

Die Digitalisierung hält in Stolberg Einzug – auch in Sachen Sport. Im März 2019 soll die digitale Sportstättenverwaltung an den Start gehen. Davor gibt es allerdings noch einiges zu tun.

Vor allem für Adolf Konrads und die Stolberger Verwaltung. Seit mittlerweile 14 Jahren beschäftigt Konrads sich mit dem Thema Sportstättenverwaltung und ist dabei sozusagen – gemeinsam mit dem Stadtsportverbandsvorsitzenden Gerd Schnitzler – die rechte Hand der Verwaltung.

Will ein Sportverein in einer der insgesamt drei Sporthallen, 13 Turnhallen, vier Mehrzweckhallen oder in der einen Gymnastik-Halle trainieren, wendet er sich an den Stadtsportverband. Der vergibt in der Woche zwischen 18 und 22 Uhr Turnhallen und zwischen 18 und 23 Uhr Sporthallen. Kommt also eine Anfrage an, klärt Konrads, zu welchen Zeiten die Hallen noch frei sind.

Auf ihn, den Stadtsportverband und die Stolberger Verwaltung kommen allerdings bald schon neue Herausforderungen zu. Das Stichwort lautet digitale Sportstättenverwaltung. Was sich dahinter verbirgt? Ist ein Verein an einem Training in einer städtischen Halle interessiert, kann er sich künftig auf der Internetseite der Stadt über die verschiedenen Einrichtungen, deren Ausstattung und auch den Belegungsplan genau informieren.

Ein Weg, für den sich die Verwaltung in enger Absprache mit dem Stadtsportverband entschieden hat, erklärt Sportdezernent Robert Voigtsberger.

Auf diese Weise soll Adolf Konrads und dem Stadtsportverband sowie der Verwaltung die Arbeit erleichtert werden. Das sieht auch Sportamtsleiterin Petra Jansen so. „Auf diese Weise können wir die Anfragen nach freien Zeiten effizienter verwalten“, meint sie.

65 Sportvereine als Nutzer

Derzeit werden die Sport-, Turn- und Mehrzweckhallen von insgesamt 65 Sportvereinen genutzt, wissen Adolf Konrads und Gerd Schnitzler. Hinzu kommen einige Tanzgruppen von Karnevalsgesellschaften. Über die einzelnen Belegungen ist Konrads natürlich genau informiert. Mit der digitalen Sportstättenverwaltung soll allerdings noch ein anderes Ziel erreicht werden: In Sachen Belegung soll auf diese Weise mehr Transparenz für die Vereine geschaffen werden.

Die Umsetzung soll noch in diesem Jahr erfolgen. Bevor das System dann voraussichtlich im März 2019 an den Start geht, sollen noch entsprechende Schulungen stattfinden. Eine Probephase schließt nahtlos an. Außerdem müssen die einzelnen Informationen zu den unterschiedlichen Hallen ebenfalls eingepflegt werden. „Das bedeutet viel Arbeit an der Basis“, weiß Petra Jansen. Eine Aufgabe, auf die sich jedoch alle Beteiligten freuen.

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