Sozialausschuss beschäftigt sich mit Handlungskonzept Wohnen

Daten für Handlungskonzept werden gesammelt : Wie groß ist der Wohnraumbedarf in Stolberg?

Der aktuelle Sachstand zum Handlungskonzept Wohnen ist Thema im Sozialausschuss des Stolberger Stadtrates. Derzeit werden noch Daten gesammelt.

Voraussichtlich im Mai 2019 soll das Handlungskonzept Wohnen präsentiert werden. Der aktuelle Sachstand ist Thema in der Sitzung des Ausschusses für Soziales und Generationengerechtigkeit am kommenden Dienstag, 27. November.

Derzeit würden entsprechende Daten gesammelt und an ein Hamburger Unternehmen, das sich um die Erstellung des Konzepts kümmert, übermittelt, erklärt Stolbergs Erster Beigeordneter Robert Voigtsberger.

Was man sich von dem Konzept verspricht? Derzeit fehlen Zahlen darüber, wie groß der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum in Stolberg ist. „Momentan wissen wir nur, dass es zu wenig ist“, sagt Katharina Oebel, Abteilungsleiterin Wohnen und Teilhabe. Man wolle auf diese Weise ein fundiertes Wissen darüber erhalten, wie hoch der Bedarf sei und inwiefern man sich als Stadt selbst einbringen könne, so Voigtsberger.

Klar sei allerdings auch, dass die Kommune diese Aufgabe nicht alleine stemme könnte, sondern, dass dafür auch entsprechende Investoren notwendig seien, so Voigtsberger weiter. Aus diesem Grund hätten in den vergangenen Monaten bereits zwei Treffen einer Projektgruppe stattgefunden, in denen unter anderem ein Leistungsverzeichnis erstellt wurde.

Die Verfügbarkeit von bezahlbarem Wohnraum sei kein Problem, das alleine die Stadt Stolberg betreffe, so Oebel. Laut Statistik würde es in Stolberg in zehn Jahren nur noch 500 geförderte Wohnungen geben – wenn nicht gegengesteuert werde, sagt Oebel. Mit dem Handlungskonzept Wohnen soll daran gearbeitet werden.

Der Ausschuss für Soziales und Generationengerechtigkeit tagt am kommenden Dienstag ab 18 Uhr im Stolberger Rathaus.

(se)
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