Stolberg: Servicepunkt im Bahnhof leidet

Stolberg : Servicepunkt im Bahnhof leidet

Die Lage des Servicepunktes im Stolberger Hauptbahnhof sei prekär, befand Peter Jussen im Ausschuss für Wirtschaftsförderung. „Die Kunden bleiben aus“, konstatierte der SPD-Politiker, die wirtschaftliche Situation werde zu einem Problem.

Dass es der vor vier Jahren eröffnete Kiosk derzeit nicht einfach habe, ist der Verwaltung durchaus bekannt. Sie sieht den Grund vor allem in den Arbeiten am Hauptbahnhof. Der „filigrane Übergang“ der Deutschen Bahn zum Mittelgleis befindet sich während der Bauphase hinter dem Parkhaus am anderen Ende des Hauptbahnhofes.

„Aber selbst der ,Skywalk‘ ist aus Sicht des Kioskes kontraproduktiv, weil man direkt aus dem Parkhaus auf den Mittelbahnsteig gelangen kann“, befand Tim Grüttemeier. Da Aufzüge und Überführung nahe dem Hauptgebäude liegen, erwartet der Bürgermeister dennoch eine Belebung des Geschäftes. Zudem behindere aktuell noch die Neugestaltung der Rhenaniastraße den Zugang.

Grüttemeier erinnerte daran, dass der Servciepunkt eine gemeinnützige Einrichtung sei, die dank erheblichen Sponsorings und Fördermitteln eingerichtet und betrieben werden könne. „Ein privatwirtschaftlicher Betrieb kann hier nicht existieren“, so Grüttemeier.

Allerdings sei der Servicepunkt auch gefordert, wie ursprünglich angekündigt, seine Leistungen auszuweiten.„Man geht dann dahin, wenn es ein attraktives Angebot gibt“, so der Verwaltungschef. Bei der Konzeptionierung waren Zusatzangebote wie Fahrradverleih, Reinigung und E-Mobilität angedacht. In Kürze soll es zu weiteren Potenzialen ein Gespräch mit der gemeinnützigen Betreiberin geben.

(-jül-)
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