Stolberg: Schüler setzen sich kritisch mit dem Rauchen auseinander

Stolberg: Schüler setzen sich kritisch mit dem Rauchen auseinander

Aktuelle Statistiken zeigen: Jugendliche rauchen weniger. Einen Teil dazu trägt der europäische Nichtraucherwettbewerb für Schüler „Be Smart — Don‘t Start“ bei. 42 Schulklassen mit 1063 Schülern aus dem Altkreis Aachen waren am Ende dabei, darunter alleine elf Klassen des Ritzefeld-Gymnasiums.

Zur Preisverleihung kamen jetzt rund 60 junge Vertreter der einzelnen Gewinnerklassen zur Abschlussveranstaltung ins Bethlehem-Gesundheitszentrum. Dort erhielten sie ihre Preise vom Prokuristen des Krankenhauses, Helmut Drummen, den Lungenärzten Dr. Sebastian Bröß und Dr. Hermann-Josef Jansen sowie von Wolfgang Grief (AOK). Auszeichnungen gab es in zwei Kategorien: in einer Verlosung, an der alle Klassen teilnahmen, und für Projekte, die von lokalen Schulen entwickelt wurden.

Die strahlenden Sieger der zweiten Kategorie waren die Schüler der Klasse 8 b des Ritzefeld-Gymnasiums. Sie erhielten für ihren Film, für den sie in der Stolberger Innenstadt insgesamt 123 Passanten nach ihren Rauchgewohnheiten befragten, 200 Euro. Der zweite Platz ging ebenfalls ans „Ritze“: 75 Euro gab es für die 5 c. Die Schüler hatten einen Fotoband erstellt, in dem sie in verschiedenen Posen und Kostümen Zigaretten zerstören.

Zu den dritten Siegern gehörten auch die Klassen 5 b und 7 a des Gymnasiums. Die 7 a hatte doppeltes Glück: 300 Euro gab es von der Bundezentrale für gesundheitliche Aufklärung, die Geld unter den Klassen verloste, die zum wiederholten Mal am Wettbewerb teilgenommen haben. Bei der allgemeinen Verlosung wurden die 5 d (T-Shirts) und die 6 a (100 Euro) des Ritzefeld-Gymnasiums sowie die Klasse 7.2 der Gutenberg-Schule (T-Shirts) gezogen.

„Rauchfrei“ blieben in Stolberg in diesem Jahr auch Schüler der Hauptschule Kogelshäuserstraße, der Gutenberg-Schule, der Realschule Mausbach sowie des Goethe-Gymnasiums. Wolfgang Grief hofft auf viele weitere Teilnehmer im kommenden Jahr: „Eure Haltung ist nicht selbstverständlich, denn viele Erwachsene haben eine andere Meinung zum Thema Rauchen. Ihr haltet ihnen den Spiegel vor.“

(tim)