Stolberg: „Rise Festival“ zieht diverse Bands und zahlreiche Musikfans an

Stolberg : „Rise Festival“ zieht diverse Bands und zahlreiche Musikfans an

Nette Leute, gute Stimmung und ganz viel Musik gab es am Samstagabend im Ökumenischen Gemeindezentrum Frankental in Stolberg. Das Stolberger „Rise Festival“ bot mit drei Bands aus der Rock-, Alternative- und Punkszene einen musikalischen Abend.

Pünktlich um 19.30 Uhr wurden die ungefähr 100 Zuschauer durch eine Ansage begrüßt sowie die erste Band wurde bereits vorgestellt. Die Formation „Mantikor“ sorgte bei ihrem ersten Auftritt für einen guten Einstieg.

Die Deutschrock-Band aus Düren heizte bereits zu Beginn die Stimmung ein und ließ keinen mehr still stehen. Anschließend präsentierte die Stolberger Alternative-Band „Run, it‘s a bear“ ihre eigenen Lieder. Die Musiker kamen ebenfalls gut bei den Fans an, wie die geforderte Zugabe bewies. Auch sie standen das erste Mal im Rampenlicht.

Ein runder Abschluss wurde durch die letzte Band gewährleistet. Last but not least stand nämlich die Punkrock-Band „Männi“ auf der Bühne. Wer nun Fan der Band geworden ist, hatte direkt die Möglichkeit, die aktuelle CD „Alkohol & Melancholie“ zu hören. Nach jeder Band wurde erst einmal die ganze Bühne umgebaut und auf die folgenden Musiker angepasst.

Nach 23.30 Uhr war die Bühne dann schließlich leer, jedoch konnte man trotzdem noch den rockigen Abend mit einem gemeinsamen Bier aus den eigenen, professionell gestalteten Bechern, gemütlich ausklingen lassen.

Organisiert wurde das ganze durch den gemeinnützigen Verein „Rise Stolberg“, der sich durch eine Jugendorganisation selbstständig und ehrenamtlich etabliert hat. 2012 fand bereits das erste „Rise Festival“ statt, gefolgt von einem im nächsten Jahr, in dem auch der offizielle Verein gegründet wurde. Nun folgte nach fünf Jahren Pause die dritte Auflage des eintägigen Festivals, welches von Rise Teammitglied Michael Gras als „abendfüllendes Konzert“ beschrieben wurde. Während dieser fünfjährigen Festivalpause, die aufgrund von verschiedenen Gründen nötig war, hat der Verein allerdings keine Auszeit genommen.

Als Plattform nutzen

Immer wieder wurden Konzerte organisiert, die eine ganze Bandbreite an Musikrichtungen abdeckten. So wurde beispielsweise der Metal Bash bereits viermal veranstaltet. Außerdem wurde seit letztem Jahr im Akustikgarten eine etwas ruhigere und gemütlichere Stimmung erzeugt. Dies soll sich dieses Jahr wiederholen, vielleicht verbunden mit einem Grillabend.

Für die Mitglieder des Rise Teams ist es vor allem wichtig, jedes Jahr etwas anderes bieten zu können und immer neue Musikrichtungen kennenzulernen. Die auftretenden Bands werden meist durch persönliche Kontakte angeworben, jedoch begrüßen die Newcomer Bands auch diese Plattform, um ihre Musik publik zu machen.

So treten auch eigentlich fast nur Künstler aus der Region auf, und mindestens eine Stolberger Band sollte dabei sein. Der Slogan des Rise Teams lautet: „Für ein musikalisches Stolberg“. Somit sind sie abseits von Stadt- und Volksfesten ein Teil der Förderung der Kunst und Kultur in Stolberg mit dem Ziel, regelmäßige Musikveranstaltungen in der Kupferstadt zu organisieren. Ohne die bereits tatkräftige Unterstützung von Sponsoren aus der Region wäre es jedoch nicht möglich, Musikevents, wie beispielsweise das „Rise Festival“, zu veranstalten, da die Organisation auf diese Hilfe angewiesen ist. Auch durch die Unterstützung der evangelischen Kirchengemeinde Stolberg, deren Jugendreferent Gerd Tilgner der Hausherr des Veranstaltungsorts ist, wurde eine geeignete Räumlichkeit zur Verfügung gestellt, wodurch das Festival rundum gelungen gestaltet werden konnte.

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