Stolberg: Rasantes Stück der Theater-AG I des Goethe-Gymnasiums

Stolberg: Rasantes Stück der Theater-AG I des Goethe-Gymnasiums

„(K)einohrleichen - Das Schweigen der Mieter” lautet der vielversprechende Titel des Stückes, das dieTheater-AG I des Goethe Gymnasiums in diesem Jahr ausgewählt hat. Schweigsam ist allerdings niemand auf der Bühne, denn schnell bietet sich dem Zuschauer das ganze Ausmaß einer rasanten Verwechslungskomödie dar.

Andi Fuchs (Pascal Braun) arbeitet bei den Stadtwerken und hat einen Untermieter, der wiederum arbeitslos ist und deshalb Sozialleistungen bezieht.

Eines Tages wandert der Untermieter aus, die Zahlungen des Amtes jedoch treffen weiterhin pünktlich ein. Andi Fuchs, der plötzlich selbst arbeitslos wird, kann nicht widerstehen und kassiert das Geld ein. Seiner Frau Linda (Julia Michalska) will er auf keinen Fall von seinem Rauswurf erzählen. Als mit Michael Müller (Patrick Frösch) ein neuer Untermieter einzieht, wird dieser flugs in den Plan mit einbezogen.

Chaos ausgelöst

Es entwickelt sich eine turbulente Betrugsgeschichte, doch der Versuch von Andi, duch den vorgetäuschten Tod des Untermieters aus der Misere herauszukommen, geht daneben und löst erst recht ein Chaos aus. Denn nun kommen Elfriede Quark (Svenja Sogorski) und Alfred Brotmeyer (Tobias Rüttgers) vom Sozialamt, um die Sachlage zu prüfen. Auch die Fürsorge in Gestalt von Nicola Engels (Gayaneh Avakian) schneit ins Haus und will die trauernde Familie trösten.

Nun beginnt das Verwirrspiel, denn jeder im Haus gibt sich als jemand anderes aus, als er eigentlich ist. Auch Onkel Albert (Andreas Rüßeler) tritt auf den Plan. Er verkauft mit seinem Neffen Andi illegal Perücken und Damenbekleidung. Das wiederum lässt Linda glauben, ihr Mann habe eine Homosexuelle Neigung entwickelt...

Die Lacher haben die Akteure komplett auf ihrer Seite. Mit Begeisterung reagiert das Publikum auf die witzigen Dialoge und die humorvolle Mimik der Schauspieler. Mit dem neuen Stück zeigt die Theater AG I zum wiederholten Mal ihre Vielseitigkeit, auf die auch Regisseurin Regine Behrens stolz sein kann.

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