Stolberg-Breinig: Nach 25 Jahren erklingt Bachs Oratorium wieder

Stolberg-Breinig: Nach 25 Jahren erklingt Bachs Oratorium wieder

Als Krönung der Feierlichkeiten zu seinem 150-jährigen Bestehen wird der Breiniger Kirchenchor St. Barbara am Sonntag, 14. Dezember, 17 Uhr, in der Breiniger Pfarrkirche zwei Teile aus dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach aufführen.

Seit Anfang dieses Jahres probt der gemischte Chor schon das umfangreiche Werk. Dem musikalischen Leiter, dem Kirchenmusiker Franz Körfer, der schon seit 1979 den Chor dirigiert und dieses Meisterwerk zuletzt 1989 zur 125-Jahr-Feier mit dem Chor aufführte, war es ein besonderes Anliegen, zu zeigen, dass es auch heute noch möglich ist ein derartig anspruchsvolles Werk mit einem Amateurchor darbieten zu können.

Dabei lässt es sich jedoch nicht umgehen, für die gewünschte Klangfülle Unterstützung zu suchen und die eigenen Reihen zu verstärken. Gefunden wurde diese unter anderem bei Sängerinnen und Sängern des Kleinen Chores Breinig-Schevenhütte.

Mit dem Konzert endet das Jubiläumsjahr, in dem der Chor neben den normalen Beiträgen an Festen im Kirchenjahr auch zweimal in Aachen auftrat, eine achttägige Reise nach Rom unternahm und ein Musical in Bochum besuchte.

Die Darbietung am dritten Advent, die die Besucher auch auf die Weihnachtstage einstimmen will, ist undenkbar ohne die Begleitung der Musikalischen Gesellschaft Breinig unter Leitung von Dieter Beissel. Ganz im Einklang mit den Kantaten des Weihnachtsoratoriums führt die Gesellschaft im ersten Teil des Konzerts die Orchestersuite Nummer 2 in h-Moll von Johann Sebastian Bach auf, in der die Querflöte, gespielt von Magdalena Thomas, einen Hauptplatz einnehmen wird. Anschließend begleitet das Instrumentalensemble den Chor und die Gesangssolisten in der ersten Kantate des Oratoriums mit dem Titel „Jauchzet, Frohlocket“.

Die Solopartien werden gesungen von Angela Buzari, Sopran, Kirsten Grotius, Alt, Walter Drees, Tenor, und Dr. Christian Brülls, Bass. Hier wird in einer Reihe von Chören, Chorälen und solistischen Arien die Geburt des Jesuskindes beschrieben.

Die darauf folgende vierte Kantate „Fallet mit Danken, fallet mit Loben“ ist im ursprünglichen Zyklus der Kantaten des Oratoriums bestimmt für das Fest der Beschneidung und Namensgebung Jesu, das im Kirchenjahr am Neujahrstag seinen Platz hat.

Der Chor hofft für dieses einmalige Konzert mit Musik des Meisters der barocken geistlichen Musik auf eine große Besucherzahl. Die Kirche wird dazu eigens mit zusätzlichen Sitzplätzen bestückt. Zum besseren Verständnis der Kantaten sind die Texte der Choräle, Rezitative und Arien im Programmheft, das bereitgestellt wird, aufgenommen.

Der Eintritt zum Konzert ist frei, es wird aber um eine freiwillige Spende gebeten.