Stolberg: Museumsnacht: Zelt hinterm Kupferhof wird Samstag zum „Maxim”

Stolberg: Museumsnacht: Zelt hinterm Kupferhof wird Samstag zum „Maxim”

Nur eine Eintrittskarte lösen, dafür an vier Orten Kultur erleben: Möglich wird das bei der sechsten Auflage der Stolberger Museumsnacht am kommenden Samstag.

In einer kleinen Serie stellen wir heute und in den kommenden Tagen die Aktionen an den vier Standorten Kupferhof Rosental, Burg, Museum Torburg und Zinkhütter Hof mit dem Industriemuseum und dem Forum.

Lesungen, Musik, Kabarett - das Programm am Kupferhof Rosental, der seit der vierten Auflage vor zwei Jahren fester Bestandteil der Museumsnacht ist, ist bunt gemischt. Abgerundet wird es durch vier Aussteller: Um Blumen und Dekorationen geht es beim Atelier Floral und bei Lebensart Mausbach, Roswitha Preis zeigt keramische Objekte und Andreas Gabbert seine Fotos mit Ansichten aus der Eifel.

„Ich habe seine Bilder bei "Kunst auf dem Weg" gesehen und ihn daraufhin angesprochen”, sagt Organisatorin Petra Grüttemeier über Andreas Gabbert und freut sich, dass der Eifeler Fotograf und Journalist unserer Zeitung erstmals bei der Museumsnacht dabei ist.

Neu am Kupferhof sind die zwei großen Zelte hinter dem Gebäude, die extra zur Museumsnacht beheizt werden. Dort tritt um 20.45 der Männergesangverein Büsbach auf und präsentiert Auszüge aus seinem erfolgreichen Programm „Heute geh´ ich ins Maxim”. „Es haben sogar schon Leute gefragt, ob sie dafür Plätze reservieren können”, freut sich Petra Grüttemeier über die enorme Nachfrage. „Das geht allerdings nicht.” Den Anfang im Zelt am Kupferhof macht um 19.30 Uhr das Trompeten-Trio Clarino.

Wortreich, aber ohne Musik, geht es drinnen zu. Im Ballsaal ist erstmals zur Museumsnacht Kabarett zu sehen: Heinz-Michael Klein nimmt in seinem Programm „Lieber Gott, schmeiß Hirn vom Himmel” Klimakatastrophe, Schweinegrippe, Literaturklassiker und die FDP aufs Korn (20 und 22 Uhr). Um 21.30 Uhr und dann noch einmal um 22.45 liest Sebastian Ybbs aus seiner „Gedankenfabrik”.