Stolberg-Breinig: Mit Förderverein die Zukunft der Pfarre sichern

Stolberg-Breinig: Mit Förderverein die Zukunft der Pfarre sichern

Auf den ersten Blick handelt es sich „nur” um die Gründung eines Fördervereins. Bei genauerem Hinsehen aber offenbaren sich die tieferen Beweggründe, die die Breiniger dazu veranlasst haben, ihrer Pfarre St. Barbara in Zukunft auch finanziell beistehen zu wollen. „Die Gemeinden, die keinen Förderverein haben, werden auf Dauer nicht mehr existieren können”, zeigt sich Ulrich Lühring überzeugt.

Diese Überzeugung teilen auch die 17 Gründungsmitglieder, die den Förderverein St. Barbara jetzt ins Leben gerufen haben. Es sind die Sorgen um den Fortbestand des kirchlichen Angebotes und den Erhalt des gemeinschaftlichen Lebens in dem Stolberger Stadtteil, die sie dazu bewogen haben, einen neuen Weg einzuschlagen.

„Pfarrheime werden nicht mehr über den normalen Etat abzusichern sein”, nennt Pastor Lühring ein konkretes Beispiel. Die Unterhaltung des „Goldenen Stern”, der Pfarrkirche und sämtlicher kirchlicher Gebäude ist als Zweck in der Satzung festgeschrieben.

Aber auch die Unterstützung der pastoralen Aktivitäten in der Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit, der Kirchenmusik und der Brauchtumspflege hat sich der Förderverein zum Ziel gemacht. Nicht zuletzt wollen die Mitglieder auch der integrativen Kindertagesstätte an der Neustraße helfen, die formal zu Jahresbeginn in die Trägerschaft des Kirchengemeindeverbandes (KGV) Stolberg-Süd übergegangen ist, faktisch aber immer noch zur Pfarre gehört.

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