Stolberg: Mehr WLAN für die Innenstadt von Stolberg

Stolberg: Mehr WLAN für die Innenstadt von Stolberg

Der neue kostenfreie Hotspot am Rathaus ist bereits ein Renner, noch bevor er am 9. Dezember in Betrieb genommen werden soll. Bereits die Berichterstattung über den Internetzugang in unserer Zeitung habe für große Resonanz gesorgt, berichtete der Bürgermeister im Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Arbeitsplatzsicherung.

„Es sieht so aus, dass wir im nächsten Jahr auch weitere Teile der Innenstadt mit einem offenen WLan-Zugang versorgen können“, sagte Dr. Tim Grüttemeier. Eigentümer aus dem Steinweg sowie aus der Rathausstraße hätten ihre Bereitschaft zum Mitwirken und eine Beteiligung an den Kosten signalisiert.

Erst einmal möchte die Verwaltung aber Erfahrungen mit dem neuen Angebot am Rathaus sammeln, das eine Reichweite von bis zu 300 Metern habe. Die Frequentierung des Zugangs und die Auswirkungen etwa auf Besucherzahlen in der umliegenden Außengastronomie sollen ausgewertet werden. 1,5 Stunden täglich ist der Internetzugang kostenfrei nutzbar; während der Kupferstädter Weihnachtstage wird das Angebot auf vier Stunden erweitert. Über künftige Werbepartner sollen die monatlichen Kosten von rund 310 Euro gegenfinanziert werden.

Ebenso einstimmig segnete der Ausschuss das weitere Vorgehen der Verwaltung beim Ausbau des Breitbandnetzes in der Kupferstadt ab. Die Telekom hatte erklärt, dass sie in den unterversorgten Stadtteilen mit dem Netzausbau auf VDSL-Standard und zusätzlichem Vectoring beginnen wollen. Zu einer Verbesserung der Versorgung der Haushalte in Werth solle nach einer nochmaligen Absprache mit Telekommunikationsanbietern eine Förderung des Ausbaus beantragt werden. Im Haushalt der Stadt sind für das kommende Jahr 500.000 Euro eingeplant.

Zur Verbesserung der Versorgung im Gewerbegebiet Steinfurt reiche es nicht, nur ein Leerrohr zu berücksichtigen, mahnte Heinrich Offermann (SPD) an. „Wir berücksichtigen nun bei allen passenden Tiefbaumaßnahmen Leerrohre“, klärte Grüttemeier auf. Zusätzlich würden aktuell Gespräche zur Verbesserung der Versorgung mit Netzanbietern geführt. Ebenso wie für Gewerbegebiet Camp Astrid möchte die Verwaltung Anfang nächsten Jahres auch für die Steinfurt Lösungsmöglichkeiten aufzeigen können.

(-jül-)
Mehr von Aachener Nachrichten