Stolberg-Breinig: Mann stirbt bei Hausbrand am Breinigerberg

Stolberg-Breinig : Mann stirbt bei Hausbrand am Breinigerberg

Auf tragische Weise ist am Montagabend ein Mann am Breinigerberg ums Leben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr hatte der 76-Jährige versucht, in einem Haus eines Gebäudekomplexes am Rande des Naturschutzgebietes Schlangenberg eine Gasflasche zu wechseln.

Gegen 18.15 Uhr kam es dabei zu einer Explosion, die das Haus sofort in Flammen setzte. Passanten alarmierten die Feuerwehr. Bei ihrem Eintreffen stand das Gebäude bereits in hellen Flammen. Unter Atemschutz gelang es den ersten Kräften der Hauptwache, die ältere Hausinhaberin aus den Flammen zu retten. Sie wurde nach notärztlicher Versorgung sofort mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Von den drei Hunden der Bewohnerin wurde einer lebend, ein zweiter tot geborgen; der dritte Hund wurde am Abend noch vermisst.

Bei einem Hausbrand am Montagabend in Stolberg ist ein Mensch ums Leben gekommen. Foto: Ralf Roeger

Die Stolberger Feuerwehr hatte sofort einen Großalarm ausgelöst. Neben den Kräften der Hauptwache rückten die Löschgruppen Breinig, Dorff, Venwegen, Mausbach, Vicht und Zweifall nach Breinigerberg aus. Das Sonderfahrzeug mit Zubehör für den Einsatz von Atemschutz war ebenso im Einsatz wie aus Eschweiler der Abrollbehälter der Betreuungseinheit angefordert wurde.

Bei einem Hausbrand am Montagabend in Stolberg ist ein Mensch ums Leben gekommen. Foto: Ralf Roeger

Die Landesstraße 12 wurde zum Aufmarschgebiet der Lösch- und Rettungseinheiten. Sie blieb für die Rettungs- und Bergungsarbeiten zwischen Nachtigällchen und Breinigerberg für mehrere Stunden gesperrt. Kreisbrandmeister Michael Hollands informierte sich ebenso wie Bürgermeister Tim Grüttemeier und der Technische Beigeordnete Tobias Röhm über das Geschehen. Notfallseelsorger standen bereit um zu helfen.

Bei einem Hausbrand am Montagabend in Stolberg ist ein Mensch ums Leben gekommen. Foto: Ralf Roeger

Mit mehreren Trupps gingen die Feuerwehrleute unter Leitung von Stadtbrandinspektor Andreas Dovern gegen das Flammenmeer vor. Durch den Aufbau von Schlauchleitungen wurde aus mehreren Hydranten die Wasserversorgung sichergestellt. Es dauerte zwar geraume Zeit, bis der Brand unter Kontrolle gebracht werden konnte, aber der Wehr gelang es, die Flammen auf den Gebäudeteil zu begrenzen, in dem sich die Explosion ereignet hatte. Der wurde allerdings komplett zerstört. Auch zwei Stunden nach dem Ausbruch brannte es noch im Obergeschoss.

Aufgrund der akuten Einsturzgefahr konnten die Feuerwehrleute die Flammen nur noch von außen bekämpfen. Zahlreiche Polizeibeamte sicherten die Brandstelle und sperrten die Landesstraße großräumig ab. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Die Nachlöscharbeiten dauern auch am Dienstagmorgen noch an.

(-jül-)
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