Stolberg/Brand: Männergesangsverein begeistert die Zuhörer bei Gastkonzert in Brand

Stolberg/Brand : Männergesangsverein begeistert die Zuhörer bei Gastkonzert in Brand

Auch mit einer „stark reduzierten Formation“ hinterließ der MGV der Siedlergemeinschaft Stolberg-Donnerberg beim Auswärtsgastspiel anlässlich des 160-jährigen Bestehens der Chorgemeinschaft „Humor-Harmonie“ Brand eine vorzügliche Visitenkarte.

Ein mit volkstümlichen Weisen, Oldies und Ohrwürmern voll gespicktes Repertoire bescherten den Besuchern in der Pfarrkirche St. Donatus beim Jubiläumskonzert einen beschwingten Sonntagnachmittag.

Den Auftakt besorgten die „Brander Chorknaben“ mit dem Lied „Harmonie“, zum Entree eine Visitenkarte ihrer „Humor-Harmonie“ unter der Führung des neuen Chorleiters Gunther Antensteiner. Beschaulich ging es weiter mit „My Lord, what a morning“, „Die wahre Liebe“ und „Plaisir d‘amour.“ Zum großen Geburtstag dann die Aufforderung „Erhebet das Glas“, Eröffnungschor aus der Oper „Ernani“ von Guiseppe Verdi. Heiter, froh und erfrischend das „La Morettin.“

Aus der Musikkomödie „Die drei von der Tankstelle“ wurden Erinnerungen an die 30er Jahre, an Stars wie Heinz Rühmann und Willy Fritsch wach, mit dem echten Kracher „Ein Freund, ein guter Freund.“ Da kam starker Beifall auf. Klein, aber oho, die „Sängerknaben vom Donnerberg“, ebenfalls von Gunther Antensteiner geleitet und von Misun Antensteiner am Klavier begleitet. Obwohl das Ensemble stark geschwächt antrat, waren die Leistungen ansprechend „stark“. Bekannte Schlager wurden zu Gehör gebracht, so „Über den Wolken“ von Reinhard Mey, Tom Astors „Flieg, junger Adler“, „Conquest of paradise“, „Die Kleine Kneipe“, alles Ohrwürmer, zum Mitsingen einladend.

Ein Genuss natürlich „Tage wie diese“ von den „Toten Hosen“, da ließ der Beifall nicht auf sich warten. Drei junge Künstlerinnen, Smilla Chrobok, Natascha Botchway (Violine) und Femke van der Plas (Kavier), erfreuten die Zuschauer mit klassischen Werken von Bach und Schostakovich. Hervorragend die „Ballade pour Adeline“, ein Hauch von Richard Clayderman wurde spürbar.

Reichlich Applaus dafür erntete Femke van der Plas. Gemeinsam kamen beide Chöre „stark daher“, mit einer „Volkstümlichen Hitparade“, mit einem Vorgeschmack auf den kommenden Urlaub. „La Montanara“, das Lied der Bergsteiger, das „Sierra Madre del Sur“ und auch „Aus der Traube in die Tonne“ machten nivht zuletzt Appetit auf mehr.

„Come together“ - singen wir (Lied des Chorverbandes NRW) war Werbung in eigener Sache, wogegen der bekannte „Fliegermarsch“ aus dem „Fliegenden Rittmeister“ die Besucher zum Mitklatschen animierte. Den Abschluss besorgte das „Dankeschön und auf Wiederseh‘n.“

Mehr von Aachener Nachrichten