Stolberg: Lothar Harzheim bleibt im Schach weiter ungeschlagen

Stolberg : Lothar Harzheim bleibt im Schach weiter ungeschlagen

Wer einen normalen Spielabend des Stolberger Schachvereins im Konferenzraum des Seniorenwohn- und Sozialzentrums Stolberg besucht, trifft immer auf das gleiche Bild: Vereinsmitglieder, die in ernsten Partien um Meisterschaftspunkte kämpfen, sich in Blitzpartien üben, analysieren, diskutieren oder kiebitzen.

Schüler, Jugendliche und Senioren aller Altersklassen spielen untereinander und gegeneinander, und dabei herrscht stets eine dedämpfte Atmosphäre, vom Klicken der gedrückten Uhren und von gelegentlichen Temperamentsausbrüchen abgesehen.

Doch wenn ein neues Schachturnier ansteht, herrscht unter den Akteuren im Vorfeld immer eine gewisse Anspannung. So auch wieder vor der diesjährigen Vereinsblitzmeisterschaft. Jeder gegen Jeden hatten die elf teilnehmenden Akteure die zehn geforderten Spielrunden zu absolvieren.

Fünf Minuten Bedenkzeit hatte zudem jeder Schachakteur Zeit, seine Partie mit einem „Schach Matt“ zu beenden oder seinen Kontrahenten durch Zeitüberschreitung zur Aufgabe zu zwingen. Hier hat aber auch das so genannte Quäntchen Glück oftmals eine besondere Bedeutung. Denn jeder erfahrene Schachspieler weiß um die Gefahren, die beim Blitzschachmodus auf einem lauern können.

Doch darauf brauchte Lothar Harzheim nicht zu bauen. Im internen Turnier des Stolberger Schachverein bleibt er souverän ungeschlagen und verwies die Konkurrenz am Brett blitzschnell und eindrucksvoll auf die Tabellenplätze. Hochkonzentriert zauberte er seine gespeicherten, schnell abrufbaren, theoretischen Spielvarianten auf das Schachbrett, da konnten seine Kontrahenten oftmals nur staunen.

Nervenkitzel

Die Atmosphäre im Vereinslokal war während des gesamten Turnierablaufes geprägt von Spannung und Konzentrationsstärke sowie Nervenkitzel.

Turniersieger und Vereinsblitzmeister wurde Harzheim mit zehn Punkten, vor dem Vizemeister Peter Preuschoff mit acht Punkten und dem Drittplatzierten Alexander Meurer mit 7,5 Punkten. Auf den weiteren Plätzen folgen: Hanz-Jürgen Wohlrabe mit sieben Punkten, vor Michael Schreiber mit 6,5 Punkten, Heinz-Jürgen Wagemann und Dietmar Oberst punktgleich mit jeweils 3,5 Punkten und den punktgleichen Peter Mommertz, Peter Linzenich sowie Mohammad Khabbaz Kafi mit jeweils drei Punkten und Daniel Stillarius ohne Punktgewinn.

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