Stolberg: Kupferstadt bleibt in der Region das Schlusslicht

Stolberg: Kupferstadt bleibt in der Region das Schlusslicht

Aufgrund der stagnierenden Gesamtarbeitslosigkeit hat sich die Arbeitslosenquoten im Bereich der Arbeitsagentur Aachen-Düren im Februar gegenüber dem Vormonat nur geringfügig verändert.

Allerdings tun sich zwischen den Kommunen weiterhin sehr große Unterschiede auf. Die Spanne reichte nach Angaben der Arbeitsagentur im Februar 2014 von 4,3 Prozent in Monschau bis 11,1 Prozent in Stolberg. Die Kupferstadt bleibt damit „Schlusslicht“ in der Region, gefolgt von Eschweiler (10,2 Prozent). Im Stadtgebiet Aachen lag die Quote wie schon im Januar bei 9,8 Prozent.

Die Zahl der Arbeitslosen in Stolberg hat sich von Januar auf Februar um 19 auf 3220 Personen verringert. Das waren allerdings 209 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Februar 11,1 Prozent — 0,6 Prozentpunkte mehr als im Vergleichszeitraum 2013 sowie 0,1 Prozentpunkt weniger als im Januar 2014. Dabei meldeten sich 489 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, sieben weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 501 Personen ihre Arbeitslosigkeit (+12).

Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 1129 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Plus von 54 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dem gegenüber stehen 933 Abmeldungen von Arbeitslosen (+24). Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Februar um eine Stelle auf 194 gesunken.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 23 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im Februar 71 neue Arbeitsstellen, 18 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 123 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 11.

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