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Exponate und Installationen: Künstlerische Auseinandersetzung mit der Flussperlmuschel

Exponate und Installationen : Künstlerische Auseinandersetzung mit der Flussperlmuschel

Das Aukloster Monschau lädt zur Gruppenausstellung „Margarita M. – Flussperlmuschel auf Abwegen“ ein. 34 Künstler haben sich für diese Ausstellung mit dieser unscheinbaren, aber spannenden Tierart beschäftigt.

Dem Schutz und Erhalt der Flussperlmuschel widmet sich eines der langjährigen Artenschutzprojekte der Biologischen Station. Interessierte erfahren unter anderem, dass der Perlenbach seinen Namen der Flussperlmuschel zu verdanken hat und im 17. Jahrhundert Perlfischer die Muscheln im Auftrag des Herzogs von Jülich regelmäßig auf Perlen untersuchten. Oder, dass Flussperlmuscheln, die bis zu 280 Jahre alt werden können, zu den langlebigsten Tieren der Welt zählen. Diese und weitere Fakten werden Thema der Kunstwerke und Installationen sein.

Vor Ort können zudem lebende Jungmuscheln unter dem Binokular beobachtet werden. Für die erfolgreich absolvierte Rallye durch die Ausstellung gibt es einen kleinen Preis. Heidi Selheim (Biologische Station Aachen) und Birgit Engelen (Atelierhaus Stolberg) bringen Kunst und Natur im Aukloster Monschau zusammen.

Folgende Künstler sind an der Gruppenausstellung beteidigt: Susanne Anemüller, Rainer Bauer, Colorina, Melanie Dost, Marijke Düttmann, Alexander Göttmann, Birgit Engelen, Andrea Ewert, Tanja Eybe, Michaela Frank, Wilfried Grob, Birgit Hansen, Sabine Jacobs, Angelika Keller, Katja Knospe, Monika Kuck, Odine Lang, Käthe Loup, Renate Magrean, Gerhard Mevissen, Hans Präffcke, Petra Rink, Heidi Selheim, Jane Sieber, Tina Sous, Manfred Sponsel, Gisela Stotzka, Peter Sußner, Sabine Wagner, Gotthardt Walter, Elke Winterscheid, Günter Winterscheid, Philipp Winterscheid und Anke Wolf.

Im Rahmen einer Vernissage, wird die von der NRW-Stiftung geförderten Kunstaktion „Margarita M. – Flussperlmuschel auf Abwegen“ am Sonntag, 15. März, um 11 Uhr im Aukloster an der Austraße 7 in Monschau eröffnet. Die Begrüßungsworte spricht die Bürgermeisterin der Stadt Monschau Margareta Ritter, und die Einführung in die Ausstellung übernimmt der Kunsthistoriker Dr. Dirk Tölke. Besucht werden kann die künstlerische Auseinandersetzung mit der Flussperlmuschel zu den Öffnungszeiten: dienstags bis freitags von 14 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Die Exponate und Installationen sind noch bis Sonntag, 29. März, zu sehen.