ASKTS muss zustimmen: Kostenlose Schwimmkurse für Grundschüler könnten weitergehen

ASKTS muss zustimmen : Kostenlose Schwimmkurse für Grundschüler könnten weitergehen

Die kostenfreien Schwimmkurse für Grundschüler könnten bereits ab dem 1. Oktober weitergehen. Vorausgesetzt die Mitglieder des Ausschusses für Schule, Kultur, Sport und Tourismus (ASKST) sprechen sich in ihrer nächsten Sitzung dafür aus.

Vor den Ferien wurde die Einführung von Nichtschwimmerkursen beschlossen. Durchgeführt wurden diese vom Personal des Stolberger Hallenbades. Die Resonanz fiel positiv aus. Bei einer Abfrage durch das Fachamt bei allen Stolberger Grundschulen im Februar dieses Jahres meldeten die Schulen der Verwaltung 99 Kinder in der vierten Klasse, die nicht oder nicht sicher schwimmen können, wenn sie die Schule verlassen.

Insgesamt 23 Kinder nahmen während der Sommerferien an den Schwimmkursen teil. Es wurden vier Gruppen mit je maximal sechs Kindern gebildet. 14 Kinder erreichten das Seepferdchen, zwei Kinder konnten sogar das Abzeichen Bronze erwerben. „Mit diesem Ferienangebot ist ein wichtiger Schritt unternommen worden, dem Problem der fehlenden Schwimmfähigkeit vieler Grundschulkinder entgegenzuwirken“, meint Stolbergs Erster Beigeordneter Robert Voigtsberger.

Zusätzliche Fachkraft

Aufgrund der positiven Resonanz wurde über den nächsten Schritt nachgedacht. Zur Unterstützung des Schwimmlernangebotes wurde in Abstimmung mit dem Hallenbadpersonal der Vorschlag ausgearbeitet, den Schulen während den regulären Schulschwimmzeiten eine Fachkraft zur Seite zu stellen, die die Kinder begleiten soll, die nicht schwimmen können. Nach Absprache mit dem jeweiligen Sportlehrer könnte begleitet zum Schwimmunterricht im Lehrschwimmbecken separat unterrichtet werden.

Was man sich davon verspricht? So sollen auch Kinder erreicht werden, deren Familien ein zusätzliches Angebot außerhalb der Schulzeiten nicht wahrnehmen können oder möchten. „Vor diesem Hintergrund ist eine auf Dauer gesicherte Unterstützung der Schulen gewährleistet und der Schwimmunterricht könnte effektiver gestaltet werden durch Unterstützung der anwesenden Lehrkräfte“, so Voigtsberger.

Damit sei die Zielsetzung verbunden, die Schwimmerquote mit Übergang in die weiterführenden Schulen sukzessive zu erhöhen. Das Fachamt würde dies begrüßen und auch die Grundschulleiter hätten sich dafür ausgesprochen. Die Entscheidung trifft nun die Politik.

(se)
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