KG „Echte Frönde“ feiert im Jugendheim Münsterbusch

Kupferstädter Kameraden : KG „Echte Frönde“ feiert im Jugendheim Münsterbusch

Zum ersten Mal fand ein karnevalistischer Abend der KG Echte Frönde im Jugendheim Münsterbusch statt, bei dem ein breit aufgestelltes Abendprogramm bei freiem Eintritt geboten wurde. Bereits gegen 18.30 Uhr füllte sich der Saal und der Abend konnte beginnen.

Mit dem Kinder und Jugendprogramm der Echte Frönde ging es los: Die kleinen Strolche eroberten gleich zu Beginn die Herzen der Zuschauer mit ihrem Bienentanz und die Kinder und Jugendmarie und die Jugendgarde standen dem in nichts nach. Sofort im Anschluss stimmten De Rebelle die Gäste musikalisch ein und setzte das Stimmungsbarometer schon einmal auf eine höhere Stufe.

Eine gut vorbereitete Präsidentin verpackte die Programmpunkte in alt passende Karnevalslieder, die von den Gästen mitgesungen wurden. Vor Ihrem Einmarsch wurde beispielsweise die KG Ulk Eschweiler mit dem Eschweiler Stadtmarsch begrüßt, die Brander Stiere und Prinz Carsten I.mit dem Lied „Hück danz dä Stier“.

Zur Mitte der Veranstaltung wurde das Jugendheim als kleiner Gürzenich bezeichnet und die Stimmung hatte die Stufe kurz vor dem Siedepunkt erreicht. Die große Marie und die Tanzgarde präsentierten den nach wie vor klassischen Mariechen und Gardetanz. Die Ehrengarde Baesweiler empfing man mit Karnevalsklassiker „ Ein treuer Husar“ .“ Echte Frönnde aus Haaren waren auch mit dabei und die Linie 18 fuhr nicht nach Istanbul sondern nach Vossenack zu den Elsspechten in Form einer Polonäse.

Tolle Programmpunkte hatten die befreundeten Gesellschaften mitgebracht, bunt gemischt und mit tollen Showtänzen versehen. Beim Showtanz des deutschen Jugend Roten Kreuz aus Breinig machte die Präsidentin die Feststellung, dass man nicht mehr so schwungvoll und gelenkig sei, wie die jungen Damen.

Sie stellte mit dem Lied die Frage: Jommer na hus oder solle mer blieve , natürlich ging niemand nach Hause, sondern man empfing Prinz Ecki I. in Begleitung der Prinzengarde der 1.großen Stolberg. Mit seinem Karnevalsmedley motivierte Ecki I. weiter die Gäste zum Mitsingen und schunkeln.

Die Vorstellung der Präsidentin ging auf. So viel gesungen, geschunkelt und bewegt hat sich das Publikum schon lange nicht mehr, dies war auch Sinn und Zweck des Ganzen: das Publikum in den Ablauf des Abends mit einzubeziehen. Im Anschluss heizten de Kättestrüch noch weiter die Stimmung an, bis diese überkochte und viele Zugaben folgten, sodass nach Mitternacht das Programm endete und in die Karnevalsparty überging, wo noch getanzt und gesungen wurde. Am Ende bleibt der Eindruck: Tradition ist nicht immer alles, was neues muss manchmal her .

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