Stolberg/Walheim: Interessantes und Kurzweiliges in einem Buch festgehalten

Stolberg/Walheim: Interessantes und Kurzweiliges in einem Buch festgehalten

Die Vorstellung der 14. Auflage „Blätter zur Geschichte Hahns und Friesenraths“ fand in den Räumen der Aachener Bank großes Interesse. Wolfgang Völl, Vorsitzender des Geschichtsvereins, lobte das ehrenamtliche Engagement der Autoren, die erneut interessante Beiträge abgeliefert hätten.

Jens Ulrich Meyer, ab 1. Januar 2015 Vorstand der Aachener Bank, machte deutlich, dass man die Räumlichkeiten gerne für diese Präsentation und auch für die parallel dazu laufende Ausstellung zum Thema „Kochen, Backen, Vorratshaltung unserer Mütter und Großmütter“ (noch bis zum 21. November zu sehen) zur Verfügung gestellt habe. Zur Unterstützung für die Herstellung des neuen Geschichtswerkes überreichte Meyer einen 1000-Euro-Scheck an Wolfgang Völl.

Stolz auf Jubiläum

Der Vorsitzende, Wolfgang Völl, verschwieg nicht, dass man stolz auf ein über 30-jähriges Bestehen zurückblicken könne, aber auch klar sagen müsse, wie es weiter gehen soll. „Wir stellen eine Überalterung unserer Mitglieder und Autoren fest“, so Völl. „Frisches Blut“ sei erforderlich, um auch zukünftig die Heimatgeschichte herausgeben zu können. „Wir brauchen Leute, die unsere Geschichte begleiten. Machen Sie mit“, forderte er dazu auf.

Schwere Zeiten

Zum Inhalt der aktuellen Beiträge machte Wolfgang Völl deutlich, dass eine Reihe Interessantes und Kurzweiliges im Buch festghalten worden sei. So befasse sich Alfred Zimmermann mit „Peter Schumachers Tagebuch — Teil 1“, das schwere Zeiten für die gegen Ende des Zweiten Weltkrieges in Friesenrath und Umgebung Zurückgebliebenen aufweise.

Anders Professor Dr. Heinz-Josef Oellers, der „Maximilian Böse“ (1841 bis 1929) und dessen Zeit in Kornelimünster aufleben lässt. Otto Remer bringt „Die Familie Franz Heusch und die Schleifmühle in der Au“ den Lesern näher, in einem weiteren Bericht befasst Remer sich mit einem Nachruf auf Hans Jansen.

Natürlich fehlen die Familiennamen im neuesten Werk nicht, diesmal geht es um den Namen „Hansen“, erarbeitet von Manfred Hansen und Johannes Hardt. Professor Dr. Werner Kasig hat seinen Bericht „Der Vennbahnradweg von Aachen-Rothe Erde bis zur Landesgrenze bei Raeren und weiter nach Luxemburg“ Alois Schweizer (1936 bis 2013) gewidmet. Schweizer gehörte mit zu denen, die dazu beigetragen haben, dass der Abschnitt Kornelimünster bis Walheim 2005 eröffnet werden konnte.

Wassermühlen

„Ehemalige Wassermühlen am Münsterbach II“, erarbeitet von Sebastian Wirtz, bringt die Geschichte von der Mühle Steinebrück bis zur unteren Buschmühle näher. Zum Schluss gibt es die bisherigen Veröffentlichungen des Geschichtsvereins Hahn und Friesenrath ab Band eins und als Anhang einen Stammbaum.

Das neueste Werk (Auflage 350 Exemplare) ist ab sofort beim Vorstand in der Aachener Bank und Sparkasse Aachen zum Preise von sechs Euro zu haben.

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