Stolberg: Inklusives Karnevalsprojekt: Mehr als 100 Clowns mit und ohne Behinderung

Stolberg : Inklusives Karnevalsprojekt: Mehr als 100 Clowns mit und ohne Behinderung

Das „Fleißige Hände“-Team der Organisation „Stolberger Clowntreffen“ hofft, dass am 12. Februar, nicht der germanische Wintergott „Uller“ seine Kräfte zeigt, sondern die Sonne den Stolberger Rosenmontagszug bestrahlen wird, damit wieder mehr als 100 lustige Clowns begrüßt werden können.

Die Stolberger Clowns sind eine Gruppe „freilaufender Narren“, die sich „aus Spaß an der Freud“ ausschließlich am Rosenmontag zunächst zur Open-Air-Rosenmontags-Fete im Steinweg und/oder anschließend zur Zugaufstellung an der Ecke Eisenbahn- /Europastraße treffen.

„Bewaffnet“ mit Musikinstrumenten, Trömmelchen, Räbbelchen und allem, was Krach macht, führen die Stolberger Clowns als erste Gruppe den Rosenmontagszug an und sorgen mit Alaaf-Rufen, Lachen, Singen, Springen und Tanzen für eine gute Fastelovendstimmung im Umzug selbst und bei den Zuschauern am Wegesrand. Erneut hat das Team für Rosenmontag die Eltern, Schülerinnen und Schüler der Regenbogenschule und der Gutenberg-Schule eingeladen, aktiv mit am Rosenmontagszug teilzunehmen. Im vergangenen Jahr haben einige erwachsene Clowns mit Behinderung teilgenommen. Zusätzlich werden circa zehn Bewohner der Lebenshilfe Aachen, die sich mit ihren Betreuern zur Teilnahme angemeldet haben, erwartet.

Die „fastelovendsjecke“ soziale Inklusions-Idee wird damit auch in diesem Jahr fortgesetzt. Es ist das erklärte Ziel der Organisation „Stolberger Clowntreffen“, dem Stolberger Prinzen Patrick I. (Haas) und den Narren am Straßenrand zu zeigen: „Das Kulturgut Karneval lebt!“

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