Inklusionstag in Stolberg: Programm mit Fußballturnier und Vorträgen

Begegnungstag Inklusion : „Ein Thema, das im Grunde jeden von uns betrifft“

Zum zweiten Mal findet in Stolberg der Begegnungstag Inklusion statt. Fußballturnier, Vorträge und Podiumsdiskussion stehen auf der Agenda, die alle Altersklassen einbeziehen soll.

„Inklusion sollte man nicht nur auf die schulische Inklusion reduzieren. Es ist ein Thema, das im Grunde jeden von uns betrifft“, sagt Stolbergs Inklusionsbeauftragter Lukas Franzen. Zum zweiten Mal findet nun in Stolberg der Begegnungstag Inklusion statt (siehe Infobox), der unter dem Titel „10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention – Inklusion vor Ort gestalten“ stehen soll. Mit von der Partie ist Kabarettist, Theologe und der ehemalie Spitzensportler Rainer Schmidt, der durch den gesamten Tag führen wird.

Während der Vormittag mit Fußballturnier und Diskussionsrunden ganz im Zeichen der Schüler stehen soll, wird am Abend im Zinkhütter Hof eine Podiumsdiskussion stattfinden. Bei der Planung des Tages sei es wichtig gewesen, dass alle Altersgruppen angesprochen würden, sagt Stolbergs Erster Beigeordneter Robert Voigtsberger.

Am Fußballturnier am Vormittag nehmen Teams der Kupferstädter Gesamtschule, der Gesamtschule Auf der Liester, des Goethe-Gymnasiums, des Ritzefeld-Gymnasiums und der Regenbogenschule sowie von Tabalingo teil. Einen Austausch zwischen Schülern der Oberstufe und Rainer Schmidt wird es ebenfalls an diesem Tag geben.

Zu der Veranstaltung am Abend, die ebenfalls im Zinkhütter Hof stattfinden wird, sind dann alle interessierten Stolberger eingeladen. Der Begegnungstag Inklusion ist übrigens eines von insgesamt 24 Projekten aus dem Aktionsplan Inklusion. Aus diesem wurden bisher 16 Projekte abgeschlossen oder befinden sich derzeit in der Umsetzung. Doch für die kommenden Monate stehen noch einige Themen auf der Agenda. Darunter auch Kurse zum Thema „einfache Sprache“, die ab Frühjahr in der Volkshochschule angeboten werden sollen. Bereits gestartet sind Praktika im Rahmen des Projekts „Inklusive und barrierefreie Verwaltung“. Im Mai wird mit dem Spieltag der Blindenfußball-Bundesliga zudem ein besonderes Sport-Event in Stolberg gastieren.

Und auch die Hubertine-Heine-Stiftung soll in den kommenden Monaten in den Fokus rücken. Eine Satzung und Förderrichtlinien sollen erarbeitet und dann von der Politik abgesegnet werden, damit der Stiftung wieder neues Leben eingehaucht werden kann, sagt Robert Voigtsberger. Sind erst einmal alle Projekte umgesetzt, bedeutet dies natürlich nicht das Ende des Aktionsplans. Schließlich soll dieser fortgeschrieben werden. Dafür suche man bereits neue Projekte.

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