Initiative „Rettet das Münsterländchen“ bleibt weiter aktiv

Vorsitzender bestätigt : Bürgerinitiative „Rettet das Münsterländchen“ bleibt weiter aktiv

Bernd Blees ist als Vorsitzender der Bürgerinitiative „Rettet das Münsterländchen“ einstimmig in seinem Amt bestätigt worden. Bei der turnusmäßigen Wahl der Gegner des Steinbruchs zwischen Breinig, Dorff und Kornelimünster stellte Helga Siemons sich aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl.

Die langjährige Kassenwartin der Bürgerinitiative (BI) wurde von ihren Mitstreitern mit viel Applaus, herzlichen Umarmungen und einem üppigen Blumenstrauß verabschiedet, und als ihre Nachfolgerin wurde Gabriele Meyer einstimmig gewählt. Der alte und neue Vorsitzende Bernd Blees gab einen Überblick der Aktivitäten der BI im Jahr 2017, die maßgeblich zu tun hatten mit der Aufhebung des öffentlich-rechtlichen Vertrags, der seinerzeit ein Eckpfeiler in der Genehmigung zur Steinbrucherweiterung zwischen der Firma Max Blees und der Bezirksregierung Köln war.

Gleichzeitig mit der Aufhebung dieses Vertrags sei vom Umweltamt der Städteregion die maximale Herstellungskapazität an verkaufsfähigem Produkt auf 350 000 Tonnen im Jahr zugelassen worden. Der Schriftwechsel mit den zuständigen Ämtern und Behörden sei sehr langwierig und dauere noch an. Der Einblick in den Kassenbericht fiel wie in den vergangenen Jahren sehr positiv aus.

Bernd Blees meinte, die BI sei gerüstet, für alles, was jetzt noch folge. So befürchte die Bürgerinitiative etwa, die Firma BSR plane möglicherweise in den nächsten Jahren die Erweiterung des Steinbruchs über die L12 hinaus in Richtung Dorff.

In seinem Schlusswort gab der Vorsitzende sich jedenfalls kämpferisch: „In den vergangenen 17 Jahren haben wir nicht alles geschafft, was wir gehofft hatten, aber wir haben sehr viel erreicht. Und deshalb ist das Fortbestehen der BI und die weiteren – nicht immer einfachen – Auseinandersetzungen mit den Überwachungs- und Genehmigungsbehörden unabdingbar“, betonte Bernd Blees.

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