Stolberg: Informationen über Ausbildungschancen

Stolberg : Informationen über Ausbildungschancen

Für Schüler und Abiturienten ist es lohnenswert, sich in der Kupferstadt nach Ausbildungsplätzen umzuschauen: Nicht nur die großen Industrieunternehmen bieten vielfältige Ausbildungschancen, auch im Gesundheitsbereich und in der Wirtschaft gibt es ein großes Angebot.

Informationen und Einblicke in die Berufe liefert die vierte Stolberger Nacht der Ausbildung am kommenden Freitag. Das Angebot des Informationsabends ist im Vergleich zum Vorjahr noch erweitert worden: statt 13 öffnen nun 15 Unternehmen und Einrichtungen am 29. September von 16 bis 20 Uhr ihre Pforten für alle Interessierten. 36 Ausbildungsberufe können die Besucher dann kennenlernen.

Neben Lehrberufen aus der Industrie wie dem Industriemechaniker oder dem Elektroniker für Betriebstechnik sind diverse kaufmännische Ausbildungen sowie Lehren im Gesundheitsbereich vertreten. Im Bethlehem Gesundheitszentrum kann man sich über die verschiedenen Krankenpflegeberufe sowie über Physiotherapie und die operationstechnische Assistenz informieren.

Die erstmalige Teilnahme der Itertalklinik bringt den Beruf Koch mit ins Programm. Die Dalli-Werke bilden unter anderem zum Chemikanten und Chamielaboranten aus. Auch die Firma Hoven Hydraulik ist erstmals mit dabei — ein potenzieller Ausbildungsbetrieb für Zerspanungs- und Industriemechaniker. Ausbildungen im IT-Bereich bieten unter anderem die Firmen Aurubis (Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung), CAE Elektronik (Mathem.-Techn. Softwareentwickler), Saint Gobain und West-Pharma (Fachinformatiker für Systemintegration).

„Es ist toll zu sehen, welche Vielfalt an Ausbildungsberufen es hier in der Stadt gibt“, sagte Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier. Elf Auszubildende aus Stolberg wurden in diesem Jahr von der Industrie- und Handelskammer für ihren Abschluss mit Bestnote ausgezeichnet — einer von ihnen ist Mehmet Kir, der bei Leoni Kerpen eine Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer gemacht hat und nun noch den Industriemechaniker drauflegt. „Der mechanische Bereich hat mich schon immer gereizt, mit meinem Vater habe ich schon früh an Autos geschraubt“, erzählte der 22-Jährige.

Der Besuch der Nacht der Ausbildung kann als Alternative zur verpflichtenden Berufsfelderkundung anerkannt werden. Eltern haben die Möglichkeit, sich gemeinsam mit ihren Kindern über berufliche Möglichkeiten zu informieren. Unterstützt wird die Nacht der Ausbildung vom Amt für Wirtschaftsförderung, der Industrie. und Handelskammer und der Agentur für Arbeit.

(kt)
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