In Stolberger Stadtteil Münsterbusch sind die Narren los

Karnevalszug in Münsterbusch : Prinz Ecki I. mischt sich unter die Mönsterböscher Jonge

Beim ersten närrischen Lindwurm, der sich durch die karnevalistische Kupferstadt geschlängelt hat, zeigten vor allem die Gastgeber pratschjecke Präsenz und hatten am Ende des kleinen, aber feinen Umzugs eine tolle Überraschung in Petto: Die KG Mönsterböscher Jonge ließ ihre Showtanzgruppe „Hexen“ im Zug am Nelkensamstag ebenso flanieren wie die hauseigene Garde, die Mädcher, die Minis und die Kids – jeweils mit Eltern.

Jeck waren auch die Damen der Mönsterböscher Jonge in dem Umzug, und am Ende des Karnevalszugs in Münsterbusch thronte der Elferrat der gastgebenden KG auf seinem stattlichen Wagen. Darunter ein ausgewiesener Münsterbuscher, der einst das legendäre Lindenstraßen-Dreigestirn angeführt hat – und heute den Olymp der Narretei innehält: Der Stolberger Prinz Ecki I. (Braun) grüßte ausgiebig das Narrenvolk in seinem Wohnort, wobei die Tollität nahezu inkognito blieb. Lediglich die Prinzenmütze, allerdings ohne Federn, wies darauf hin, dass der oberste närrische Regent der Stadt den Zug der Mönsterböscher Jonge zierte.

Und der Zug hatte noch mehr illustre Gäste zu bieten. So war die KG Zweifaller Karneval mit einem großen Wagen vertreten – und mit dem Zweifaller Prinz Nobbi I. (Norbert Seidel) aus der Session 2017. Eine sportliche Fußgruppe hatte der FC Stolberg in den Zug geschickt, und jecke Fische postulierten: „Wir schwimmen wieder mit!“ Dem Trommler- und Pfeiferkorps Breinig folgte die muntere Nubbelgesellschaft am Anfang des Zuges, während am Ende die Trompetenbläser Donnerberg Livemusik beisteuerten.

Die Zunfthäre waren in Mönsterbösch sowohl mit einer fidelen Fußgruppe unterwegs als auch mit einem großen Wagen, von dem aus auch die stellvertretende Bürgermeisterin Karina Wahlen „Alaaf“ rief.

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