„In-Memoriam“-Ausstellung: Erfolg geht weiter

„In-Memoriam“-Ausstellung : Kunst-Erfolgsgeschichte wird fortgeschrieben

Die kunstvolle Erfolgsgeschichte wird fortgeschrieben – und zwar fulminant. Am Sonntag wird um 12 Uhr die nächste „In-Memoriam“-Kunstausstellung mit Werken von Benno Werth eröffnet.

Einem Künstler, der Aachen und die Region über fünfeinhalb Jahrzehnte besonders geprägt hat. „Benno Werth ist ein echtes Schwergewicht, so dass wir uns entschlossen haben, diese ,In-Memoriam'-Ausstellung ausnahmsweise nicht im Kunst-Department der alten Direktionsvilla, sondern im Hauptgebäude des Zinkhütter Hofs zu zeigen“, beschreibt Museumsleiter Sebastian Wenzler.

Geschuldet sei dies dem Stellenwert der Ausstellung, der Qualität der Exponate und der Vielseitigkeit des Künstlers, denn Benno Werth war Bildhauer, Maler, Designer und Stadtgestalter. „Besonders seine Metallskulpturen, die Werth in einem eigens von ihm selbst erfundenen Gussverfahren gefertigt hat, fügen sich zudem sehr gut in unser Museum für Industrie-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte ein“, sagt Wenzler.

Geschichte geschrieben hat längst auch die von Karl-Heinz Oedekoven ins Leben gerufene „In-Memoriam“-Reihe, in der jetzt die elfte Ausstellung gezeigt wird. Die Idee, bedeutende Künstler aus Stolberg und der Region posthum zu würdigen, hat sich eindeutig als Publikumsmagnet erwiesen. Gäste aus nah und fern haben die Ausstellungen in der einstigen Direktionsvilla des Museumsquartiers Zinkhütter Hof gesehen.

Rückblickend auf die ersten zehn „In-Memoriam“-Kunstausstellungen lässt sich die Besucherzahl auf weit mehr als 2000 beziffern, denn alleine schon bei den Ausstellungseröffnungen wurden bis zu 200 Kunstfreunde gezählt. Hinzu kommen noch die zahlreichen Besucher, die in der Folge die Werke von Künstlern wie Karl Fred Dahmen, Kurt Pilz, Bert Stollenwerk oder Hermann Koch in der Direktionsvilla betrachtet haben.

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