Elke Koch stellt aus: Im Sozialzentrum Stolberg Auf der Liester hält in Kürze die Kunst Einzug

Elke Koch stellt aus : Im Sozialzentrum Stolberg Auf der Liester hält in Kürze die Kunst Einzug

Die Künstlerin Elke Koch hat viele Talente. Das Aquarellmalen und das Schreiben sind dabei ihre ganz besonderen Leidenschaften. In der Zeit von Freitag, 29. November, bis Sonntag, 29. März 2020 stellt sie eine Auswahl ihrer Bilder unter dem Titel: „Gemalte Impressionen“ im Seniorenwohn- und Sozialzentrum Stolberg aus.

Lernt man Elke Koch kennen, begegnet man einer Frau mit enorm positiver Ausstrahlung. Ihre künstlerischen Aktivitäten halten sie in ihrer geistigen Einstellung so jung, dass man kaum glauben kann, dass sie bereits 78 Lenze zählt. Die gebürtige Stettinerin lebte in Berlin, Düsseldorf und Stolberg. Als examinierte Grafikerin – Staatsexamen an der Textilingenieurschule Krefeld – lernte sie 1962 in Stolberg ihren Ehemann, den Maler und Grafiker Hermann Koch kennen und wurde 1968 seine Ehefrau. Über 24 Jahre war Elke Koch als Grafikerin im Stolberger Unternehmen Mäurer & Wirtz tätig und gestaltete Entwürfe für Verpackungen von Duft- und Pflegeprodukten.

Die Malerei brachte das Ehepaar Koch freiberuflich zu vielen gemeinsamen Ausstellungen im In- und Ausland. „Zu der Ölmalerei konnte ich keine Beziehung entwickeln, mich faszinierte schon immer die Aquarellmalerei. Dabei habe ich eine feste und ausdrucksvolle Art zu aquarellieren entwickelt. Ich bin mit meinen Arbeiten gerne präsent, aber nicht mit negativen Themen“, berichtet Elke Koch.

Die Aquarelltechnik bietet ihrer ganz persönlichen Form der Darstellung, ihrer reichen Phantasie, viel Raum. Den Fokus legt sie bei ihrer Motivwahl auf Menschen und Landschaften. Eine Wahl, die nicht von ungefähr kommt, denn, „ich möchte mit meinen Bildern zum Ausdruck bringen, wie wichtig mir Menschen und alle Lebewesen in Verbindung mit der Natur sind. Eine Bewegung die ich verändern kann, fasziniert mich. Mein Lebensmotto heißt, „bloß keine Langeweile aufkommen lassen“, sagt die Künstlerin.

In ihren Bildern bringt sie gerne Gegensätze zusammen: Sie verbindet Starkes mit Zartem, Geschlossenes mit Offenem, wobei die Farben abgrenzende Konturen überwinden müssen ihre positive Grundeinstellung vertiefte sie außerdem vor dreißig Jahren mit einer Ausbildung zur Heilpraktikerin. Damit folgte sie ihrer natürlichen Berufung zur Hilfsbereitschaft.

Erst seit einigen Jahren widmet sie sich ausschließlich der Kunst, wozu nicht nur die Malerei, sondern auch das Schreiben gehört. Unter dem Pseudonym Elke Haut, erschienen 2016 ihre Erzählungen mit dem Titel „Skurrile Geschichten“ sowie der Roman „Von Eitelkeiten und Sucht“. Das Manuskript für ihr erstes Buch ruhte fast 30 Jahre lang bei ihr in einer Schublade, bis sie sich endlich ein Herz für die Veröffentlichung fasste. Weitere Romane sind „Club der Geschichtenerzähler“, „Das Mehndi“, „Berliner Erinnerungen“, „Düsseldorfer Erinnerungen“ und gerade frisch aus der Druckpresse „Der Rummelplatzkater vom Öcher Bend“.

Elke Koch ist glücklich, dass sie jetzt Zeit und Muße hat, viele Ideen in Bild und Text in die Tat umsetzen zu können. „Für mich ist das Glas nicht halbleer, sondern halbvoll“, eine Lebensphilosophie die Elke Kochs kreative und phantasiereiche Bilder in ihrer Ausstellung widerspiegeln. Ein Besuch lohnt sich, denn er zaubert mit Sicherheit viel Freude in den manchmal so scheinbar grauen Alltag.