Haus Maria im Venn wird ab Mai saniert

Haus Maria im Venn wird ab Mai saniert : Schwestern nehmen fast acht Millionen in die Hand

Es ist eine stolze Summe, die in das Haus Maria im Venn investiert werden soll. Für fast acht Millionen Euro wird das Gebäude, das 1974 entstand, kernsaniert – und zwar von Grund auf. Losgehen soll das Mammutprojekt voraussichtlich im Mai, sagt Geschäftsführer Peter Jankowski. Rund eineinhalb Jahre später sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Was sich bis dahin getan haben soll? Eine ganze Menge. Derzeit besitzt die Einrichtung noch elf Doppelzimmer. Durch die Umbauarbeiten sollen diese allerdings bald schon der Vergangenheit angehören.

Das Ergebnis: 115 Einzelzimmer soll es dann nach der Sanierung in der Einrichtung in Venwegen geben. Und auch die Ausstattung wird sich ändern. Derzeit verfügen die Bäder über Wannen, Becken und Toiletten. Künftig sollen ebenerdige Duschen dazukommen. So werden die Badezimmer geräumiger und größer. Damit die Bewohner auch problemlos die Türe des Badezimmers öffnen und schließen können, werden die Eingangstüren zu den Zimmern verkleinert – und zwar von 1,17 Meter auf genau einen Meter. Die Aufenthaltsbereiche werden in die Zentren der einzelnen Etagen verlagert. Auf diese Weise seien die Arbeitsplätze für die Mitarbeiter zentraler gelegen.

Das Mutterhaus der Einrichtung wird derzeit von den Bewohnern des Samaritanerheimes bewohnt. Sind diese ausgezogen – etwa Mitte März – ziehen die einzelnen Stationen vorübergehend in das Mutterhaus, so lange bis der jeweilige Bereich saniert ist. „Wir versprechen uns von dem Umbau vor allem mehr Lebensqualität für unsere Bewohner“, sagt Peter Jankowski.

(se)
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